Selins Tod

Trauer um eine schizophrene junge Frau

Verfasser / Beitragende:
Film von Paul Riniker
Ort, Verlag, Jahr:
[Erscheinungsort nicht ermittelbar] : sfdrs, 2003
Beschreibung:
1 DVD (50 Min.)
Format:
DVD-Video
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500 |a Inhalt: Am 9. November 2002 starb die fast 18-jährige Selin. An diesem Novembertag ging die junge Frau zu Fuss in einen engen Eisenbahntunnel, wurde vom Zug erfasst und fand den Tod. Selin litt an Schizophrenie. Sie hörte Stimmen, böse Stimmen, die sie beschimpften. Ob diese Stimmen sie zwangen, in den Tunnel zu gehen, oder ob sie an jenem Tag ihrem Leiden ein Ende bereiten wollte, bleibt ihr Geheimnis. Der Film zeigt die Trauer der Eltern, der Freundinnen und der Betreuerinnen. Er handelt vom Umgang mit einer tabuisierten Krankheit, von Ohnmachts- und Schuldgefühlen. Thematisiert wird Schizophrenie als Krankheit, mit der man umzugehen hat wie mit anderen Krankheiten auch. Schizophrenie-Infos Die Anzeichen der Krankheit werden oft verkannt. Hier finden Sie hilfreiche Links, Buchtipps, Artikel zum Thema weiterlesen Jeder hundertste Mensch weltweit ist schizophren - das die apodiktische Aussage der Fachleute. Dennoch wird die Krankheit weitgehend totgeschwiegen. Sie macht Angst: Sie ist den Betroffenen nicht anzusehen, sie ist unberechenbar, sie hat viele Gesichter und sie wird zu Unrecht mit Wahnsinn, Tollheit und Aggression in Verbindung gebracht. Dabei begehen Schizophrene im Schnitt nicht mehr und nicht weniger Verbrechen als andere Menschen. Außerdem ist die Krankheit behandelbar. Es gibt viele Menschen, die trotz Schizophrenie sozial integriert sind. Medikamente können in der richtigen Dosis viel bewirken. Selin wehrte sich gegen eine medikamentöse Behandlung. Sie hatte das Gefühl, sie sei nicht mehr sie selbst, wenn sie die Pillen nahm. Sie litt, und mit ihr litt ihre Familie und ihr nächstes Umfeld. Und alle waren von der Krankheit Selins überfordert. (www.3sat.de, 8/2004) 
500 |a Aufgezeichnet im Programm von SF1 am 27.12.2003 von 06.05- 07.05 Uhr 
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