<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<collection xmlns="http://www.loc.gov/MARC21/slim">
 <record>
  <leader>     cam a22     4  4500</leader>
  <controlfield tag="001">357718879</controlfield>
  <controlfield tag="003">CHVBK</controlfield>
  <controlfield tag="005">20160311032811.0</controlfield>
  <controlfield tag="008">160301s2015    sz ||||||m    00   |ger d</controlfield>
  <datafield tag="035" ind1=" " ind2=" ">
   <subfield code="a">(OCoLC)944300814</subfield>
  </datafield>
  <datafield tag="035" ind1=" " ind2=" ">
   <subfield code="a">(NEBIS)010602413</subfield>
  </datafield>
  <datafield tag="040" ind1=" " ind2=" ">
   <subfield code="a">SzZuIDS NEBIS BFH-SA</subfield>
   <subfield code="b">ger</subfield>
   <subfield code="e">rda</subfield>
  </datafield>
  <datafield tag="100" ind1="1" ind2=" ">
   <subfield code="a">Bärtschi</subfield>
   <subfield code="D">Sandra</subfield>
   <subfield code="e">Verfasser</subfield>
   <subfield code="4">aut</subfield>
  </datafield>
  <datafield tag="245" ind1="1" ind2="4">
   <subfield code="a">Die Gesetzesentwicklungen im Pflegekinderwesen des Kantons Bern von 1912 bis 1978 und das sich verändernde Bild des Kindeswohls</subfield>
   <subfield code="c">Sandra Bärtschi</subfield>
  </datafield>
  <datafield tag="264" ind1=" " ind2="1">
   <subfield code="a">[Bern]</subfield>
   <subfield code="b">[Berner Fachhochschule, Fachbereich Soziale Arbeit]</subfield>
   <subfield code="c">2015</subfield>
  </datafield>
  <datafield tag="300" ind1=" " ind2=" ">
   <subfield code="a">178 Seiten</subfield>
  </datafield>
  <datafield tag="336" ind1=" " ind2=" ">
   <subfield code="a">Text</subfield>
   <subfield code="b">txt</subfield>
   <subfield code="2">rdacontent/ger</subfield>
  </datafield>
  <datafield tag="337" ind1=" " ind2=" ">
   <subfield code="a">ohne Hilfsmittel zu benutzen</subfield>
   <subfield code="b">n</subfield>
   <subfield code="2">rdamedia/ger</subfield>
  </datafield>
  <datafield tag="338" ind1=" " ind2=" ">
   <subfield code="a">Band</subfield>
   <subfield code="b">nc</subfield>
   <subfield code="2">rdacarrier/ger</subfield>
  </datafield>
  <datafield tag="500" ind1=" " ind2=" ">
   <subfield code="a">Masterthesis des Kooperationsstudiengangs Master of Science in Sozialer Arbeit der Fachhochschulen Bern, Luzern, St. Gallen, Zürich</subfield>
  </datafield>
  <datafield tag="502" ind1=" " ind2=" ">
   <subfield code="b">Masterarbeit</subfield>
   <subfield code="c">Berner Fachhochschule, Fachbereich Soziale Arbeit</subfield>
   <subfield code="d">2015</subfield>
  </datafield>
  <datafield tag="520" ind1=" " ind2=" ">
   <subfield code="a">Die Fremdplatzierungspraxis der Kinder- und Jugendfürsorge im 20. Jahrhundert gehört zu einem dunklen Teil der schweizerischen Sozialgeschichte, der bis in die heutige Zeit wissenschaftlich nur bedingt aufgearbeitet worden ist, obwohl die aktuellen Gesetzesbestimmungen auf den Rechtsgrundlagen des 20. Jahrhunderts aufbauen und als ursprüngliches Fundament der gegenwärtigen Praxis dienten. Die vorliegende Arbeit leistet einen Forschungsbeitrag zur Aufarbeitung der schweizerischen Fremdplatzierungspraxis, indem die gesetzlichen Grundlagen des Pflegekinderwesens und das da-mit einhergehende und sich wandelnde Bild des Kindeswohls am Beispiel des Kantons Bern zwischen 1912 und 1978 analysiert werden. Das theoretische Fundament dieser historischen Untersuchung baut auf einem hermeneutischen Grundverständnis auf. Dem Untersuchungsfokus liegt die Annahme zugrunde, dass die Veränderungen der Rechtsgrundlagen im Pflegekinderwesen des Kantons Bern mit einem politischen Prozess der Interessensverhandlung verbunden waren, der durch das jeweilige Bild des Kindeswohls geprägt wurde. Die politischen Diskurse der gesetzgeben-den Behörde sind in Form von archivierten Wortprotokollen einsehbar und werden mittels einer qualitativen Inhaltsanalyse ausgewertet.</subfield>
  </datafield>
  <datafield tag="520" ind1=" " ind2=" ">
   <subfield code="a">Die Auswertungsergebnisse der Wortprotokolle des Grossen Rates zeigen die Veränderungen hinsichtlich des Verständnisses des Pflegekinderwohls im untersuchten Zeitraum auf, wobei die körperliche und seelische Gesundheit, die Schulbildung sowie familienunterstützende anstelle von familienauflösenden Kindesschutzmassnahmen an Bedeutung für die Pflegekinder gewonnen haben. Im Grossen Rat entwickelte sich zunehmend das Bewusstsein, dass erst durch die Schaffung eines umfassenden Rechtsschutzes das Pflegekinderwohl nachhaltig sichergestellt werden konnte. Daneben bildete die Aufhebung von armenrechtlichen Kindesversorgungen im Verlauf des 20. Jahrhunderts eine wegweisende Veränderung im Bild des Kindeswohls, indem die wirtschaftliche Bedürftigkeit einer Familie nicht mehr mit einer Kindeswohlgefährdung gleichgesetzt wurde. Bis in die Gegenwart bleiben jedoch die behördlichen Strukturen des Pflegekinderwesens sowie die Platzierungskosten von Pflegekindern, unabhängig vom bestehenden Bild des Kindeswohls, Gegenstand politischer Debatten.</subfield>
  </datafield>
  <datafield tag="655" ind1=" " ind2="7">
   <subfield code="a">Hochschulschrift</subfield>
   <subfield code="2">gnd-content</subfield>
  </datafield>
  <datafield tag="909" ind1=" " ind2="7">
   <subfield code="a">N06-20160301</subfield>
   <subfield code="2">nebis EN</subfield>
  </datafield>
  <datafield tag="950" ind1=" " ind2=" ">
   <subfield code="B">NEBIS</subfield>
   <subfield code="P">100</subfield>
   <subfield code="E">1-</subfield>
   <subfield code="a">Bärtschi</subfield>
   <subfield code="D">Sandra</subfield>
   <subfield code="e">Verfasser</subfield>
   <subfield code="4">aut</subfield>
  </datafield>
  <datafield tag="898" ind1=" " ind2=" ">
   <subfield code="a">BK020300</subfield>
   <subfield code="b">XK020000</subfield>
   <subfield code="c">XK020000</subfield>
  </datafield>
  <datafield tag="949" ind1=" " ind2=" ">
   <subfield code="B">NEBIS</subfield>
   <subfield code="F">N06</subfield>
   <subfield code="b">N06</subfield>
   <subfield code="c">N06FH</subfield>
   <subfield code="j">JF 515</subfield>
  </datafield>
 </record>
</collection>
