Strafrecht und Angriffskrieg im Licht des "Falles Irak”

Verfasser / Beitragende:
[Claus Kreß]
Ort, Verlag, Jahr:
2003
Enthalten in:
Zeitschrift für die Gesamte Strafrechtswissenschaft, 115/2(2003-09-24), 294-351
Format:
Artikel (online)
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520 3 |a I. Einführung Am 20. März 2003 begann der Gewalteinsatz der USA, des Vereinigten Königreichs, Australiens und einer Reihe weiterer Staaten (im Folgenden: Kriegskoalition) gegen den Irak. Die wesentlichen Kampfhandlungen, in deren Verlauf Staaten der Kriegskoalition den Irak militärisch besetzt haben, dauerten bis Anfang Mai 2003. Die Bundesregierung gewährte den USA während der Militäroperation Überflug-, Bewegungs-, und Transportrechte. Der "Fall Irak” wirft - recht kurz nach dem "Fall Kosovo” - erneut Licht auf die offenen Fragen zum Verbrechen des Angriffskrieges im Völkerstrafrecht und zur Vorbereitung eines Angriffskrieges nach § 80 StGB. Nicht leicht fällt zunächst die Arbeit mit dem Begriff "Angriffskrieg”, über dessen Inhalt auf der internationalen Ebene nach wie vor gestritten wird. Darüber hinaus lässt sich am Beispiel der deutschen Haltung im Fall Irak zeigen, dass die Formen der strafbaren Beteiligung am Angriffskrieg noch der vollständigen dogmatischen Durchdringung harren. Schließlich regt der Fall Irak zum Nachdenken über die Anwendung des § 80 StGB auf ausländisches Führungspersonal an. 
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