Das Abendmahl als Feier der Ökumene

Verfasser / Beitragende:
[Andreas Schüle]
Ort, Verlag, Jahr:
2003
Enthalten in:
Evangelische Theologie, 63/2(2003-03-01), 85-99
Format:
Artikel (online)
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520 3 |a Im Vorfeld des diesjährigen ökumenischen Kirchentages steht auch die Frage nach den Möglichkeiten und Grenzen einer gemeinsamen Abendmahlsfeier zwischen Protestanten und Katholiken wieder im Zentrum des ökumenischen Gesprächs. Neben allen Problemen, wie ein solches Abendmahl aussehen und welche Kriterien wechselseitiger Akzeptanz hierfür erfüllt sein müssten, besteht - so die Ausgangsthese dieses Beitrages - Klärungsbedarf darüber, aus welcher Erwartungshaltung heraus ein ökumenisches Abendmahl überhaupt angestrebt werden sollte. Worum geht es, wenn Christinnen und Christen gerade im Bewusstsein ihrer je unterschiedlichen konfessionellen Prägungen die Eucharistie gemeinsam feiern wollen? Ausgehend von Luthers Abendmahlstheologie wird dazu aus protestantischer Sicht folgende These vertreten: Wenn Christinnen und Christen verschiedener Konfessionen einander Brot und Wein reichen, dann bezeugen sie damit ihren Dank und bestärken sich in der Gewissheit, dass nicht nur sie für sich, sondern auch der jeweils andere in der für ihn/für sie bestimmenden Weise der vergebenden und neuschöpferischen Gegenwart Gottes teilhaftig wird, die im Zuspruch der Einsetzungsworte ›für euch gegeben, für euch vergossen‹ zum Ausdruck kommt. Insofern erscheint das gemeinsame Abendmahl weniger als - wie weit auch immer entferntes - Ziel ökumenischer Bemühungen, sondern vielmehr als der gemeinsame Horizont, der ökumenischer Verständigung allererst Ziel und Perspektive eröffnet. 
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