Rechtsanalyse: Statutory Interpretation: Zur Auslegung englischer Gesetze

Verfasser / Beitragende:
[Barbara Huber]
Ort, Verlag, Jahr:
2003
Enthalten in:
Zeitschrift für die Gesamte Strafrechtswissenschaft, 115/3(2003-12-02), 723-741
Format:
Artikel (online)
ID: 378863614
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520 3 |a I. Einleitung Seit dem Gipfel von Tampere (1999) arbeiten die Justizminister der Mitgliedstaaten emsig an der Schaffung des gemeinsamen europäischen Raums der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts. Für die angestrebte praktische Zusammenarbeit auf supranationaler Ebene, die Konzeption von akzeptablen Instrumenten zu diesem Zweck, aber besonders für den sich beschleunigenden wissenschaftlichen Diskurs über eine europäische Kriminalpolitik, eine europäische Strafrechtsdogmatik, über Harmonisierungsmöglichkeiten und -wege, ist die Kenntnis ausländischer Strafrechtsstrukturen und Rechtstraditionen unerlässlich. Die Rechtsvergleichung konzentriert sich allerdings generell auf Themen des Allgemeinen Teils, auf einzelne aktuell wichtige Deliktsgruppen oder strafprozessuale Institute. Die rechtskulturelle Vielfalt des europäischen Rechtsraums erschöpft sich jedoch nicht in den unterschiedlichen Fassungen etwa der Betrugstatbestände der Strafrechtsordnungen der Mitgliedstaaten oder den mehr oder weniger weiten Voraussetzungen für das Abhören von Telefongesprächen, sondern zeigt sich gerade auch in den verschiedenartigen Rechtssprachen im gesetzestechnischen Sinn und deren Auslegung. 
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