Der trinitarische Name Gottes in seinem Verhältnis zum Tetragramm

Verfasser / Beitragende:
[R. Kendall Soulen]
Ort, Verlag, Jahr:
2004
Enthalten in:
Evangelische Theologie, 64/5(2004-09-01), 326-345
Format:
Artikel (online)
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520 3 |a Christliches Reden vom trinitarischen Namen Gottes kann dem gesamtbiblischen Zeugnis und dem Geheimnis der Dreieinheit Gottes nur dann entsprechen, wenn es wahrhaft trinitarisch gestaltet ist. Der trinitarische Name lässt sich am ehesten als ein Name in drei Flexionen verstehen. Jede Flexion kennzeichnet alle drei Personen der Trinität, jedoch jeweils in einer Redewendung, die speziell eine Person charakterisiert. Somit besteht der göttliche Name in der Einheit dreier Flexionen, die - wie die drei Personen der Trinität - ebenso in unableitbarer Weise voneinander unterschieden wie untrennbar aufeinander bezogen sind. Dieser Zugang zum christlichen Reden von Gott erlaubt, die Fragen, die in gegenwärtiger Theologie und im christlich-jüdischen Gespräch zum trinitarischen Gottesnamen aufgeworfen worden sind, so zu formulieren, dass sie fruchtbar erörtert werden können. 
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