und alles war ihm Opfertod: Erinnern. Eine Rezension und ein Nachruf - Armin A. Wallas in memoriam
Gespeichert in:
Verfasser / Beitragende:
[Hans Otto Horch]
Ort, Verlag, Jahr:
2004
Enthalten in:
Aschkenas, 13/2(2004-07-03), 549-554
Format:
Artikel (online)
Online Zugang:
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| 520 | 3 | |a Vor mir liegen zur Rezension das neueste Heft der ›Zeit-Schrift für jüdische Kultur‹ >>Mnemosyne<< sowie der Neudruck eines Prosa- und eines Gedichtbandes von Eugen Hoeflich (Mosche Ya'akov Ben-Gavriêl) aus dem Jahr 1920, >>Feuer im Osten. Der rote Mond<<. Beide Publikationen gehören ins Zentrum der Forschungstätigkeit von a. o. Prof. Dr. Mag. phil. Armin A[lexander] Wallas, der völlig unerwartet während eines mit seiner Lebensgefährtin und Mitarbeiterin Andrea Lauritsch und dem kleinen Sohn Zacharias verbrachten Italienurlaubs am 30. Mai 2003 im Alter von 41 Jahren gestorben ist. Geboren 1962 in Villach, studierte Wallas in Klagenfurt von 1980 bis 1985 Deutsche Philologie und Geschichte und promovierte 1989 mit einer Arbeit über Albert Ehrenstein. Bereits drei Jahre zuvor hatte Wallas mit einer rastlosen Publikations- und Vortragstätigkeit begonnen, wobei bereits jetzt ganz klar war, was der Schwerpunkt seiner wissenschaftlichen Tätigkeit werden sollte. Seit 1990 führten ihn regelmäßige Forschungsaufenthalte nach Israel; 1994 wurde er korrespondierendes Mitglied des ›Verbands deutschsprachiger Schriftsteller in Israel‹. Ein größeres Publikum erreichte Wallas nicht nur durch seine Vorträge, sondern auch durch sein Engagement für die opulent gestaltete ›Zeitschrift für Kultur & Politik‹ >>Das jüdische Echo<<, die von den jüdischen Akademikern Österreichs und der Vereinigung jüdischer Hochschüler Österreichs herausgegeben wird. Im März 2001 wurde Wallas für seine Verdienste vom Deutschen Literaturarchiv Marbach mit dem Karl Otten Preis für Expressionismus- und Exilforschung ausgezeichnet. | |
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