Corinna Müller, Vom Stummfilm zum Tonfilm. 2003

Verfasser / Beitragende:
[Joachim Paech]
Ort, Verlag, Jahr:
2004
Enthalten in:
Arbitrium, 22/2(2004-11-28), 220-223
Format:
Artikel (online)
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520 3 |a Unter Medienhistorikern herrscht Einigkeit (zumindest) darüber, daß sich die Geschichte der Medien in Umbrüchen vollzieht und daher in Schwellensituationen und Übergängen am prägnantesten dargestellt werden kann. Derartige Umbrüche fallen häufig mit dem Auftauchen neuer Medien (wie dem historischen Auftritt der Fotografie 1839) oder technischen Innovationen zusammen, die eine bestehende mediale Konfiguration umwälzend verändern. In der Filmgeschichte gilt der Übergang vom Stummfilm zum Tonfilm als eine derartige Zäsur, von der alle Bereiche der Produktion, Ästhetik und Rezeption von Filmen betroffen waren. International liegen (besonders für die US-amerikanische Filmgeschichte) bereits eine Reihe von Untersuchungen zu diesem Thema vor, die Arbeit von Corinna Müller (zuerst als Hamburger Habilitationsschrift) legt den Schwerpunkt auf die Entwicklung in Deutschland, die derart umfassend und kompetent hier zum ersten Mal dargestellt wird. Seit ihren Forschungen zur frühen deutschen Kinematographie gilt die Autorin zu Recht als eine der versiertesten Forscherinnen zur Geschichte des frühen deutschen Films, die mit dem vorliegenden Band bis an die Schwelle zum Tonfilm heranreicht. 
540 |a © Max Niemeyer Verlag GmbH, Tübingen 2004 
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