Alice Bolterauer, Selbstvorstellung. Die literarische Selbstreflexion der Wiener Moderne. 2003

Verfasser / Beitragende:
[Udo Köster]
Ort, Verlag, Jahr:
2004
Enthalten in:
Arbitrium, 22/2(2004-11-28), 223-226
Format:
Artikel (online)
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520 3 |a Beabsichtigt ist "eine zusammenfassende Analyse der literarisch-künstlerischen Selbstreflexion der Wiener Moderne" (S. 7). "Reflektieren-Müssen", Spielcharakter und Artifizialität des Dargestellten bilden den empirischen Ausgangspunkt, sie erscheinen als "Ausfluß eines gestörten Wirklichkeitserlebens" (S. 26), das unter anderem auf den "Nietzscheanische[n] Impetus zynischer Zertrümmerung sämtlicher Glaubens- und Lebensgewißheiten" (S. 32) zurückgeführt wird. Dessen Folge sei die Verunsicherung der Künstler und damit "eine Vorliebe für die fiktionale Darstellung von Krisenerfahrungen und Randexistenzen" (S. 42). Einer genaueren Betrachtung unterzogen werden dann allerdings sehr wenige Texte, zunächst Rilkes Aufsatz "Moderne Lyrik" (1898) und Hofmannsthals Vortrag "Poesie und Leben" (1896), später Hofmannsthals "Der Dichter und seine Zeit" (1906) und Musils "Der Dichter in dieser Zeit" (1934). Bei Rilke und Hofmannsthal (und bei Musil in anderen Formulierungen) lasse sich "als gemeinsamer Tenor [...] feststellen [...], daß, was Dichtung sei, sich nicht sagen lasse" (S. 44), daß "immer nur eine Annäherung an das eigentlich Wesenhafte und Wesentliche gelingen könne" (S. 55) und daß dieses "Wesenhafte" der Dichtung "nur in seiner literarisch-künstlerischen Qualität, d. h. in seiner Autonomie [...] bestehen könne" (S. 93). Der Autonomiebegriff wird zwar, darauf weist Bolterauer hin, weder von Rilke, noch von Hofmannsthal oder Musil verwendet; aber für Bolterauer ist Kunstautonomie das "Merkmal literarischer Moderne überhaupt" (S. 65), und sie will darin "einen zentralen Angelpunkt" (S. 55) und zugleich die "Achillesferse" (S. 55) der ästhetischen Reflexion auch der Wiener Moderne sehen. 
540 |a © Max Niemeyer Verlag GmbH, Tübingen 2004 
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