Axel Bayer, Spaltung der Christenheit. Das sogenannte Morgendländische Schisma von 1054. [Beihefte zum Archiv für Kulturgeschichte, 53.]

Verfasser / Beitragende:
[Franz Tinnefeld]
Ort, Verlag, Jahr:
2004
Enthalten in:
Byzantinische Zeitschrift, 96/2(2004-04), 711-714
Format:
Artikel (online)
ID: 378912224
LEADER caa a22 4500
001 378912224
003 CHVBK
005 20180305123544.0
007 cr unu---uuuuu
008 161128e200404 xx s 000 0 ger
024 7 0 |a 10.1515/BYZS.2003.711  |2 doi 
035 |a (NATIONALLICENCE)gruyter-10.1515/BYZS.2003.711 
100 1 |a Tinnefeld  |D Franz  |u München 
245 1 0 |a Axel Bayer, Spaltung der Christenheit. Das sogenannte Morgendländische Schisma von 1054. [Beihefte zum Archiv für Kulturgeschichte, 53.]  |h [Elektronische Daten]  |c [Franz Tinnefeld] 
520 3 |a Das wesentliche Ergebnis dieser an der Universität Köln von Odilo Engels betreuten und für den Druck leicht überarbeiteten Dissertation ist in folgendem Zitat (S. 203) zusammengefaßt: "Für das Jahr 1054 ist ungeachtet der gegenseitigen Bannsprüche kein Schisma zwischen der römischen und der konstantinopolitanischen Kirche zu konstatieren. ... Auch wenn der Dissens in den Jahrzehnten nach 1054 nicht zu unterschätzen ist, hat sich erst infolge des ersten Kreuzzuges (1096-1099) der Konflikt entscheidend verschärft." Daß von einem Schisma im umfassenden Sinne einer Kirchenspaltung im Jahr 1054 noch nicht die Rede sein kann, wurde zwar auch zuvor schon öfters beobachtet, aber eine allgemeine Akzeptanz dieser Erkenntnis ließ bislang auf sich warten, wie auch die Übersicht über die verschiedenen Bewertungen des Ereignisses in der Sekundärliteratur (S. 2f.) zeigt. Bayer kann mit seiner umfassenden Analyse der Beziehungen zwischen den Kirchen Roms und Konstantinopels im Umfeld des Jahres 1054 überzeugender als bisher zeigen, daß in diesem Jahr nur ein weiterer wichtiger Schritt auf das Schisma hin erfolgte. Eine vorsichtigere Formulierung wie "das Zerwürfnis von 1054" dürfte daher eher die Sache treffen. Erst seit den Kreuzzügen verschlechterte sich das Klima zwischen beiden Kirchen bis zu einem Bruch, der sich in der Folgezeit, vor allem nach dem fatalen "Vierten Kreuzzug", noch weiter vertiefen sollte. 
540 |a © 2003 by K. G. Saur Verlag GmbH, München und Leipzig 
773 0 |t Byzantinische Zeitschrift  |d Walter de Gruyter GmbH & Co. KG  |g 96/2(2004-04), 711-714  |x 0007-7704  |q 96:2<711  |1 2004  |2 96  |o BYZS 
856 4 0 |u https://doi.org/10.1515/BYZS.2003.711  |q text/html  |z Onlinezugriff via DOI 
908 |D 1  |a research article  |2 jats 
950 |B NATIONALLICENCE  |P 856  |E 40  |u https://doi.org/10.1515/BYZS.2003.711  |q text/html  |z Onlinezugriff via DOI 
950 |B NATIONALLICENCE  |P 100  |E 1-  |a Tinnefeld  |D Franz  |u München 
950 |B NATIONALLICENCE  |P 773  |E 0-  |t Byzantinische Zeitschrift  |d Walter de Gruyter GmbH & Co. KG  |g 96/2(2004-04), 711-714  |x 0007-7704  |q 96:2<711  |1 2004  |2 96  |o BYZS 
900 7 |b CC0  |u http://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0  |2 nationallicence 
898 |a BK010053  |b XK010053  |c XK010000 
949 |B NATIONALLICENCE  |F NATIONALLICENCE  |b NL-gruyter