Giovanni Bertelè, Il Libro dei Conti di Giacomo Badoer (Costantinopoli 1436-1440)

Verfasser / Beitragende:
[Klaus-Peter Matschke]
Ort, Verlag, Jahr:
2004
Enthalten in:
Byzantinische Zeitschrift, 96/2(2004-04), 714-716
Format:
Artikel (online)
ID: 378912275
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520 3 |a Dieses Buch ist ein wirklich dringendes Desiderat für alle, die bisher in der einen oder anderen Weise mit dem berühmten Kontobuch des venezianischen Kaufmannes Giacomo Badoer aus seiner Zeit als socio verschiedener Handelsgesellschaften und als correspondente verschiedener Geschäftsfreunde in der spätbyzantinischen Hauptstadt Konstantinopel zu tun gehabt haben. Seit der Edition dieses frühen Zeugnisses entwickelter doppelter Buchführung durch Umberto Dorini und Tommaso Bertelè im Jahre 1956 und in begrenztem Umfang auch schon früher haben Fachvertreter der unterschiedlichsten Disziplinen, Wirtschaftshistoriker, Numismatiker, Mediterranisten und nicht zuletzt Byzantinisten den einzigartigen Quellenwert des Badoer-Buches entdeckt und für ihre verschiedenen wissenschaftlichen Fragestellungen genutzt, und der Verfasser dieser Rezension zählt es noch heute zu den Glücksumständen seines wissenschaftlichen Lebens, daß er gleich zu Beginn seiner Beschäftigung mit dem späten Byzanz ein Exemplar dieses Kontobuches in der Bibliothek des Leipziger Universitätsinstitutes für Allgemeine Geschichte vorfand und es viele Jahre praktisch konkurrenzlos benutzen konnte. Und in den ungezählten Stunden, die er über den wohl in ebenso einsamer Arbeit entstandenen Aufzeichnungen dieses in einer gemieteten Unterkunft hausenden und mit wechselnden Handelsgehilfen und Haussklavinnen arbeitenden und lebenden Venezianers aus vornehmer Familie mit vererbter Profession verbracht hat, sind ihm im Laufe der Zeit immer neue und wichtige Möglichkeiten der Befragung und Auswertung seiner Konten bekannt und bewußt geworden, nicht nur für die Wirtschafts-, sondern auch für die Sozialgeschichte und nicht zuletzt für die politische Geschichte der Zeit, für die Stadt- und die Reichsgeschichte, für Prosopographie und Alltagsgeschichte, und auch das noch längst nicht alles. 
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