Caroline Torra-Mattenklott, Metaphorologie der Rührung. Ästhetische Theorie und Mechanik im 18. Jahrhundert. 2002

Verfasser / Beitragende:
[Harro Segeberg]
Ort, Verlag, Jahr:
2004
Enthalten in:
Arbitrium, 22/1(2004-10-10), 55-57
Format:
Artikel (online)
ID: 378915029
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520 3 |a Die Studie von Caroline Torra-Mattenklott hat nichts mit dem gemein, was dort ‚angesagt‘ ist, wo der von Frau Bulmahn ausgerufene Wettbewerb "Brain-Up. Deutschland sucht seine Super-Uni" Geltung beansprucht; schließlich fehlen der Studie alle die kulturpolitischen Schlagworte, mit denen gegenwärtig um Aufmerksamkeit für ‚Exzellenzforschung‘, ‚vernetzte Vielfalt‘, ‚Fächer-Matrix‘ oder ‚Innovations-Pools‘ gebu(h)lt wird. Statt dessen läßt die Arbeit von Torra-Mattenklott erkennen, worin und wodurch Geisteswissenschaften einen Beitrag zum Nachweis ihrer eigenen Unentbehrlichkeit leisten können: durch hartnäckig konzentrierte Forschung über Probleme, die im Rahmen einer nicht nach Kontinuität, sondern einzig nach Innovation fragenden ‚hegemonialen‘ Geschichtsauffassung als längst erledigt gelten. Man könnte auch sagen: Erst konsequente Historisierung kann Historisches ‚aktuell‘ machen. 
540 |a © Max Niemeyer Verlag GmbH, Tübingen 2004 
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