Sonja Emmerling, Geschlechterbeziehungen in den Gawan-Büchern des "Parzival". Wolframs Arbeit an einem literarischen Modell. 2003

Verfasser / Beitragende:
[David N. Yeandle]
Ort, Verlag, Jahr:
2004
Enthalten in:
Arbitrium, 22/1(2004-10-10), 29-31
Format:
Artikel (online)
ID: 378915037
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520 3 |a Die vorliegende Arbeit ist eine leicht überarbeitete Augsburger Dissertation vom Wintersemester 2001. Sie bietet sowohl in systematischer als auch in sachlicher Hinsicht eine Fülle von neuen Einsichten in Wolframs Gralroman und ist somit sehr zu begrüßen. Der Titel täuscht etwas, denn zwar handeln die ersten 200 Seiten vorwiegend von den Gawan-Büchern, die folgenden 100 Seiten jedoch befassen sich hauptsächlich mit den Gahmuret- und Parzival-Büchern. Der Vergleich der drei Partien des Romans ist aber durchaus gerechtfertigt. Zudem finden sich in beiden Teilen des Buchs wichtige Interpretationen von Einzelaspekten der Handlung, die nicht immer direkt auf die Geschlechterbeziehungen bezogen sind, vielmehr als ‚interpretatorischer Kommentar‘ allgemein herangezogen werden können. Alle diese neuen Einsichten oder auch sämtliche Stellen, an denen man auch anderer Meinung sein könnte, zu besprechen, ist hier nicht möglich, daher werden wir uns auf die Hauptergebnisse der Studie konzentrieren müssen. 
540 |a © Max Niemeyer Verlag GmbH, Tübingen 2004 
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