Carsten Strathausen, The Look of Things. Poetry and Vision around 1900. 2003

Verfasser / Beitragende:
[Monika Fick]
Ort, Verlag, Jahr:
2004
Enthalten in:
Arbitrium, 22/1(2004-10-10), 85-88
Format:
Artikel (online)
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520 3 |a Die Textbasis von Strathausens Studien zur Literatur der Jahrhundertwende ist schmal. Analysiert werden einige wenige Gedichte von Rilke (zentral: Früher Apollo, Eingang und Die Gazelle), Hofmannsthal (zentral: Vorfrühling) und George (zentral: Der Teppich und Urlandschaft); hinzu treten Ein Brief und der Malte-Roman, welche als Prosawerke selektiv zur Untermauerung der Beobachtungen herangezogen werden. Relativ knapp lassen sich diese zusammenfassen: Strathausens Interesse gilt dem Versuch des Ästhetizismus, mittels der autonom gewordenen Sprache eine verdichtete Welt zu evozieren. Zugleich stellt er sich dem Anspruch der emphatischen Moderne, nach dem Zusammenbruch der metaphysischen Systeme eine neue, andere, nicht mehr geist- und subjektbestimmte "Primärwirklichkeit" sprachlich zu erzeugen. Für die behandelten Texte und Autoren bedeutet dies: Zum einen umkreist Strathausen in immer neuen Anläufen, wie eine Wahrheit des Lebens und eine unmittelbare "Anschauung" der Dinge sich in der Sprache der Gedichte artikulieren und Gestalt annehmen. Die besondere Signatur dieser Wahrheit sieht er in der Zersprengung des idealistischen Subjekts zugunsten der Präsenz des Körpers. Zum anderen deckt er auf, wie der sprachreflexive Gestus der Gedichte diese "Offenbarung" von Wahrheit, Leben und Wesen der Dinge ständig durchkreuzt und aufhebt. An der Wurzel der Einheit von Sprache und Sein werde die sprachliche Setzung sichtbar. 
540 |a © Max Niemeyer Verlag GmbH, Tübingen 2004 
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