Dagmar Giersberg, "Je comprends les Werther". Goethes Briefroman im Werk Flauberts. 2003

Verfasser / Beitragende:
[Christian Helmreich]
Ort, Verlag, Jahr:
2004
Enthalten in:
Arbitrium, 22/1(2004-10-10), 67-69
Format:
Artikel (online)
ID: 378915258
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520 3 |a Schon den Zeitgenossen ist die große Bewunderung aufgefallen, die Flaubert (1821-1880) Goethe entgegenbrachte. Eine systematische Analyse der Beziehung zwischen Flaubert und Goethe, die über die Auswertung von Flauberts Briefwechsel oder über das Auffinden von mehr oder weniger auffälligen Analogien zwischen den beiden Autoren hinausginge, fehlt gleichwohl. Einen Teil dieses Massivs wird nun von Dagmar Giersberg erschlossen, die in ihrer 2003 erschienenen Untersuchung Flauberts Auseinandersetzung mit den Leiden des jungen Werthers nachzeichnet. Insbesondere in den Jugendwerken Flauberts bis hin zu Madame Bovary sind die mehr oder weniger offenen Hinweise auf Goethes Briefroman kaum zu übersehen. In ihrer überaus sorgfältigen Arbeit, die mit dem Begriff der Intertextualität operiert (eine methodologische Option, auf die abschließend noch zurückzukommen sein wird) untersucht Giersberg in je eigenen Kapiteln Les Mémoires d'un fou (1838), Novembre (1840-1842), die erste, zu Lebzeiten Flauberts unveröffentlichte Fassung von L'Éducation sentimentale (1845), Madame Bovary (1857) und die ‚zweite‘ (1869 publizierte) Éducation sentimentale: "Gezeigt werden soll, daß die gelesenen Erzählungen und Romane Flauberts als Spiele mit der Vorlage Werther verstanden werden können" (S. 11). Interessanterweise begnügt sich die Arbeit nicht damit, den ‚Einfluß‘ Goethes auf Flauberts Œuvre festzustellen und die einschlägigen Parallelstellen aufzuführen. Überzeugend wird in textnah gehaltenen Analysen herausgearbeitet, wie Flaubert dem Goetheschen Briefroman bald einige seiner zentralen Themen, bald einzelne Motive, bald formale Elemente entnimmt und umfunktioniert. 
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