Die ›Contra-Judaeos-Lieder‹ des Michel Beheim. Zur Rezeption Irmhart Ösers und des Österreichischen Bibelübersetzers im 15. Jahrhundert

Verfasser / Beitragende:
[Manuela Niesner]
Ort, Verlag, Jahr:
2004
Enthalten in:
Beiträge zur Geschichte der deutschen Sprache und Literatur, 126/3(2004-12-20), 398-424
Format:
Artikel (online)
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520 3 |a Der zweiteilige Liedzyklus, der Gegenstand dieses Aufsatzes ist, hat in der Forschung bisher keine besondere Aufmerksamkeit gefunden. Bekannt war seit längerem, daß Beheims Lieder Nr. 203-226 auf Irmhart Ösers Übersetzung der ›Epistel des Rabbi Samuel an Rabbi Isaak‹ des Alphonsus Bonihominis beruhen, während die Lieder Nr. 227-234 eine Versifizierung eines in Cod. 2846 der Österreichischen Nationalbibliothek auf fol. 119r- 128v überlieferten Prosatraktats ›Von der juden jrrsall‹ darstellen. Die Voraussetzungen für eine nähere Beschäftigung mit diesen Liedern waren zunächst insofern nicht günstig, als lediglich die ›Epistel‹ Irmhart Ösers, nicht jedoch der erwähnte Traktat in einer Edition zugänglich war. Im Rahmen einer Studie, in der beide Texte im Kontext der deutschen Adversus-Judaeos-Literatur des 14. Jahrhunderts näher zu behandeln waren, konnte von mir jetzt eine Ausgabe des Traktats ›Von der juden jrrsall‹ erarbeitet werden, den die neuere Forschung dem Œuvre des Österreichischen Bibelübersetzers zugewiesen hat (während er früher als Werk Heinrichs von Mügeln galt). Es lag nahe, nun auch die Verarbeitung dieser beiden sehr verschiedenartigen Quellentexte in den Liedern Beheims zu untersuchen. Ausgehend von einem Vergleich zwischen Liedbearbeitung und jeweiliger Vorlage werden die Tendenzen der Beheimschen Neufassungen unter formal-stilistischem und inhaltlichem Aspekt aufgewiesen. Die Quellenverarbeitung wird daraufhin befragt, ob sich aus ihr mögliche Bearbeitungsintentionen erschließen lassen. In einem dritten Abschnitt wird ein Versuch unternommen, die historische Situation und das spezifische Interesse des Auftrags zu den ›Contra-Judaeos-Liedern‹ zu rekonstruieren. 
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