Vorbericht über die rumänisch-deutschen Prospektionen und Ausgrabungen in der befestigten Tellsiedlung von Uivar, jud. Timiş, Rumänien (1998-2002)

Verfasser / Beitragende:
[Wolfram Schier, Florin Draşovean]
Ort, Verlag, Jahr:
2004
Enthalten in:
Praehistorische Zeitschrift, 79/2(2004-11-24), 145-230
Format:
Artikel (online)
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520 3 |a Seit 1998 wird der spätneolithisch-frühkupferzeitliche Tell bei Uivar im rumänischen Banat in einem Kooperationsprojekt zwischen der Universität Würzburg und dem Muzeul Banatului Timişoara durch Prospektion und Ausgrabung untersucht. Dieser erste Vorbericht gibt einen Überblick über die Ergebnisse der geophysikalischen und sedimentologischen Prospektionen, der archäobotanischen Untersuchungen und natürlich der archäologischen Grabungen auf rund 1300 m2 Fläche. Die erste großflächige und hochauflösende geomagnetische Prospektion eines Tells in Südosteuropa erbrachte nicht nur eine Vielzahl abgebrannter Hausstellen, sondern vor allem ein unerwartet komplexes System von Grabenanlagen, die nicht nur am Fuß des Siedlungshügels, sondern auch in großem Abstand in der Schwemmebene verlaufen. Die bisher durchgeführten Grabungen galten sowohl der Verifikation und Datierung des Befestigungssystems sowie einer komplexen Torsituation als auch der Untersuchung der Innenbebauung, wo detaillierte Einblicke in die Hausarchitektur gewonnen werden konnten. Der umfangreiche Fundstoff gehört zum überwiegenden Teil der Stufe C der Vinča-Kultur an, Importe belegen Kontakte mit der Theiß-Kultur und Turdaş-Gruppe. Bis jetzt singulär im Neolithikum Südosteuropas ist der Fund einer zur Hälfte erhaltenen lebensgroßen Lehmmaske. Unerwartet stark vertreten ist die frühkupferzeitliche (Proto-)Tiszapolgár-Kultur. Für die spätneolithische Siedlung liegen bislang elf 14C-Daten vor, die einen Zeitraum zwischen 4950 und 4500 calBC markieren. Begleitende geo- und biowissenschaftliche Untersuchungen geben Einblicke in die wirtschaftlichen Grundlagen der Siedlung und die gravierenden Veränderungen der umgebenden Landschaft. 
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