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   <subfield code="a">Zusammenfassung: 1987 ist die nationale AIDS-Präventionskampagne &quot;Gib AIDS keine Chance&quot; in Deutschland gestartet worden. Nach intensiven Auseinandersetzungen über einen voraussichtlich Erfolg versprechenden Weg der AIDS-Bekämpfung wurde die politische Entscheidung zugunsten der Umsetzung einer &quot;sozialen Lernstrategie&quot; getroffen. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) wurde vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) mit der Entwicklung und Durchführung der Kampagne beauftragt. Das Ergebnis dieser Präventionsstrategie ist eine im internationalen Vergleich relativ niedrige Rate von HIV-Infektionen. Aber auch in Deutschland steigt diese Zahl in den letzten Jahren an. In Deutschland liegt die Zahl der neu diagnostizierten HIV-Infektionen im Jahr 2005 bei 2600 (59 % davon homosexuelle Männer, 16 % heterosexuelle Kontakte, 17 % Personen aus Hochprävalenzregionen, 7 % i.v.-Drogengebraucher). Als das Präventionsprogramm initiiert wurde, war es sehr wichtig, eine entsprechende Infrastruktur als Voraussetzung für die erfolgreiche Durchführung der Kampagne zu entwickeln. Das bedeutete z. B. den Aufbau einer effektiven Kooperationsstruktur zwischen dem staatlichen und dem nichtstaatlichen Sektor. Das bedeutete auch die Organisation der Kooperation und Koordinierung der verschiedenen Partner auf der Bundes-, Länder- und lokalen Ebene. Genauso wichtig war die internationale Vernetzung. Kern der Kooperationsstruktur war die besonders enge Zusammenarbeit der BZgA als staatlicher Behörde mit der DAH, dem Dachverband der lokalen AIDS-Hilfen. Eine wirksame nationale AIDS-Präventionsstrategie muss die gesamte Bevölkerung erreichen und die Öffentlichkeit über die wichtigsten Risiken, über Schutzmöglichkeiten und auch darüber, was nicht ansteckend ist, informieren. Gruppen mit einem höheren Infektionsrisiko müssen intensiver mit den Schutzbotschaften und Motivation zur Verhaltensänderung erreicht werden. Eine solche Kampagne muss deshalb eng aufeinander abgestimmte und sich gegenseitig verstärkende, unterschiedliche Maßnahmen und Instrumente umfassen. Hierzu zählen: Maßnahmen der Massenkommunikation und Maßnahmen der personalen Kommunikation, die sich an die Allgemeinbevölkerung und an bestimmte Zielgruppen richten, nationale und internationale Zusammenarbeit, eine besonders enge Zusammenarbeit und Arbeitsteilung zwischen BZgA und DAH zielt auf die zielgruppengerechte Ansprache der besonders von HIV betroffenen Gruppen, Evaluation und Qualitätssicherung. Ergänzend zu der engen Kooperation zwischen BZgA und DAH gibt es eine große Zahl von Kooperationen, vor allem mit den Ländern, entsprechend der föderalistischen Struktur in Deutschland. Darüber hinaus sind vermehrt Public-Private- Partnerships zur Unterstützung des öffentlichen Sektors notwendig, um den neuen Herausforderungen besser begegnen zu können. Trotz der relativ günstigen Situation ist auch Deutschland mit einer steigenden Zahl an neu diagnostizierten HIV-Infektionen konfrontiert. Diese Entwicklung wird begünstigt durch den Rückgang der Reichweiten der AIDS-Aufklärung, die hohe Mobilität der Gesellschaft in einer globalisierten Welt (in der in weiten Teilen die Ausbreitung der HIV-Epidemie sehr dynamisch und ungebremst verläuft), den Anstieg anderer sexuell übertragbarer Krankheiten (STDs), die eine Kofaktorenrolle bei der HIV-Infektion spielen, und durch eine Tendenz zu abnehmendem Schutzverhalten aufgrund eines zunehmenden &quot;Heilungsoptimismus&quot; aufgrund verbesserter Behandlungsmöglichkeiten gerade in den Hauptbetroffenengruppen. Die Evaluation der Kampagne umfasst seit 1987 vor allem eine jährliche Monitoringuntersuchung in der Bevölkerung über 16 Jahren und in speziellen Zielgruppen zu Wissen, Einstellungen und Verhalten zu HIV/ AIDS. Sie umfasst darüber hinaus Pretests spezifischer Einzelmaßnahmen und die Evaluation verschiedener Programmteile. Zur Bewertung der Kampagnenergebnisse wurde ein Indikatorensystem entwickelt. Durch eine kontinuierliche Feedbackschleife der Ergebnisse in die Weiterentwicklung der Kampagne ist eine Kampagnensteuerung auf hohem Qualitätsniveau gewährleistet.</subfield>
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