Das unsichtbare Leid

ein Film über Behinderung und Depressionen

Verfasser / Beitragende:
Medienprojekt Wuppertal
Ort, Verlag, Jahr:
Wuppertal : Medienprojekt Wuppertal, 2015
Beschreibung:
1 Online-Ressource (85 Min. + 55 Min Bonusmaterial)
Format:
Filmmaterial
Online Zugang:
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520 8 |a Menschen mit Behinderungen haben oft gleichzeitig mit psychischen Problemen zu kämpfen. Es greift jedoch zu kurz, insbesondere Depressionen als unmittelbare Folge der Behinderung zu begreifen. Sehr häufig sind die auslösenden Faktoren viel komplexer. Dieser Film geht der Frage nach, was Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen tatsächlich in seelische Notlagen bringt. Frank (50) hat eine inkomplette Querschnittslähmung und ist seit seinem 27. Lebensjahr auf umfassende Pflege angewiesen. Der tägliche Kampf im Personennahverkehr, ständige Gerichtsprozesse um die Finanzierung der Pflege und weitere grundlegende Problemstellungen sind die Hauptfaktoren, die zu einer psychischen Abwärtsspirale geführt haben. Trotzdem strahlt Frank viel Lebensmut aus, macht fast täglich Ausflüge und lässt sich auch durch Alltagsdiskriminierung nicht unterkriegen. Christian (35) hat die Erbkrankheit tuberöse Hirnsklerose, die häufig durch epileptische Anfälle und kognitive Einschränkungen gekennzeichnet ist. Nach erfolgreichem Abschluss von Schule und Ausbildung ist es Christian nicht gelungen, einen Platz in der Gesellschaft zu finden. Sein Alltag ist gekennzeichnet durch Leere und Einsamkeit. Seit vielen Jahren leidet er unter schwersten Depressionen. Durch einen Zufall hat er das Marathonlaufen für sich entdeckt. Regelmäßig nimmt er an anspruchsvollen Wettkämpfen teil und verschafft sich dadurch Glücksgefühle. Lina (18) hat das fragile X-Syndrom, eine genetische Veränderung auf dem X-Chromosom, die unter anderem zu kognitiver Behinderung führt. In ihrem jetzigen Alltag wirkt sie fröhlich und ausgeglichen. In der Pubertät ist sie in eine schwere psychische Krise geraten. Lina hat das große Glück, als Mädchen mit einer geistigen Behinderung einen Therapeuten gefunden zu haben. Derzeit versucht sie herauszufinden, wie ihr Leben als junge Erwachsene weitergehen könnte. Dies ist wie bei anderen Menschen auch mit vielen Fragen und Ängsten verbunden. Lothar (47) hat das Tourette-Syndrom, eine Störung der Entwicklung des Nervensystems. Er hat unkontrollierbare motorische Tics, also unwillkürliche heftige Bewegungen, sowie obszön wirkende Verbal-Tics (Koprolalie). Lange Zeit hat er unter den Reaktionen der Umwelt gelitten und depressive Phasen erlebt. Mit Anfang 20 hat er aufgedeckt, dass er als Kind vom eigenen Vater missbraucht wurde. Lothar bezeichnet sich heute als zufriedenen Menschen. Im Laufe vieler Jahre hat er gelernt, mit seinem Tourette-Syndrom souverän umzugehen. Auch seine Missbrauchsgeschichte hat er therapeutisch aufgearbeitet. Bonusfilme: Interview mit Beate (Multiple Sklerose), Interview mit Carsten (Schädel-Hirn-Trauma). (Quelle: Medienprojekt Wuppertal) 
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