Klinisch-pathologische Korrelationen an der vitreoretinalen Grenzfläche

Verfasser / Beitragende:
[R.G. Schumann, A. Gandorfer, A. Kampik, C. Haritoglou]
Ort, Verlag, Jahr:
2015
Format:
Artikel (online)
ID: 605448949
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245 0 0 |a Klinisch-pathologische Korrelationen an der vitreoretinalen Grenzfläche  |h [Elektronische Daten]  |c [R.G. Schumann, A. Gandorfer, A. Kampik, C. Haritoglou] 
246 1 |a Clinicopathological correlations at the vitreoretinal interface 
520 3 |a Zusammenfassung: Hintergrund: Klinisch-pathologische Untersuchungen der vitreoretinalen Grenzfläche (VRGF) haben das vorrangige Ziel, das Verständnis für die Entstehung traktiver Makulopathien zu verbessern, die differenzialdiagnostische Abgrenzung gegenüber anderen Makulaerkrankungen zu optimieren sowie das therapeutische Vorgehen in der Makulachirurgie weiterzuentwickeln. Fragestellung: Es erfolgt die Darstellung der Ergebnisse klinisch-pathologischer Untersuchungen der VRGF. Material und Methode: Mittels einer semistrukturierten Literaturrecherche in gängigen Datenbanken und Suchmaschinen (Medlinse, Embase) wurde nach relevanten Daten zu klinisch-pathologischen Korrelationen bei traktiven Makulopathien an der VRGF gesucht. Diese Daten wurden mit wichtigen Übersichtsartikeln und neuen Buchbeiträgen abgeglichen. Ergebnisse: Altersbedingte Veränderungen des Glaskörpers mit persistierenden vitreomakulären Adhäsionen spielen eine wesentliche Rolle bei der Entstehung epiretinaler zellulärer Proliferationen und der Neubildung von Kollagen an der VRGF. Zelluläre und fibrozelluläre Proliferationen können an der vitrealen Seite der inneren Grenzmembran (ILM) bei allen Formen der traktiven Makulopathien vorkommen. Auch der Verbleib von Glaskörperkollagen an der ILM, wie er bei einer Vitreoschisis auftritt, ist nachweislich mit dem Auftreten epiretinaler Zellproliferationen assoziiert. Gliazellen, Hyalozyten und α-SMA-positive Myofibroblasten stellen die prädominierenden Zelltypen in epiretinalen Proliferationen dar. Sowohl Gliazellen als auch Hyalozyten können sich zu Myofibroblasten transdifferenzieren, die nicht nur starke kontraktile Eigenschaften besitzen, sondern auch exzessiv kollagene extrazelluläre Matrix produzieren. Schlussfolgerungen: Als therapeutische Zielvorgabe lässt sich die möglichst vollständige Entfernung aller Glaskörperkollagenreste und -adhäsionen von der ILM formulieren. Bei Auftreten epiretinaler fibrozellulärer Proliferationen im Bereich der Makula sollte die ILM jedoch chirurgisch entfernt werden, um Reproliferationen und Rezidive zu vermeiden. Zu verbessern bleibt zukünftig die Darstellbarkeit dieser epiretinalen Zellproliferationen an der VRGF durch neue bildgebende Technologien und die Weiterentwicklung der optischen Kohärenztomographie. 
540 |a Springer-Verlag Berlin Heidelberg, 2015 
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