Künstlicher Glaskörper

Strategien zum Glaskörperersatz

Verfasser / Beitragende:
[S. Mariacher, P. Szurman]
Ort, Verlag, Jahr:
2015
Format:
Artikel (online)
ID: 605449406
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246 1 |a Artificial vitreous body  |b Strategies for vitreous body substitutes 
520 3 |a Zusammenfassung: Hintergrund: Trotz wesentlicher technologischer Innovationen löst die Pars-plana-Vitrektomie (ppV) in Kombination mit Endotamponaden nicht alle Probleme der Ablatiochirurgie. Auch modernste Tamponadematerialien bieten keine zufriedenstellende Antwort auf Mehrlochsituationen an unterschiedlichen Stellen, die Problematik der proliferativen Vitreoretinopathie (PVR) oder die persistierende Hypotonie. Dabei fällt auf, dass alle verfügbaren Materialien (Gase, Öle, Fluorkarbone) hydrophob sind und damit ihre tamponierenden Eigenschaften über Auftriebsvektor und Oberflächenspannung ausüben. Obwohl dies in der klinischen Anwendung durchaus erfolgreich ist, birgt der hydrophobe Charakter auch deutliche Nachteile, die beispielsweise die PVR-Entwicklung eher fördern als hemmen. Zielsetzung: Wünschenswert im Sinne einer idealen Tamponade wäre hingegen ein Glaskörperersatz, der dem natürlichen Glaskörper nachempfunden ist, also seine tamponierende Wirkung eher durch Quelldruck und Viskosität ausübt. Moderne Hydrogele zeigen eine gute, Quelldruck-vermittelte Tamponadewirkung bei gleichzeitig sehr guten optischen Eigenschaften. Verschiedene Ansätze erstrecken sich vorwiegend auf den Einsatz quervernetzter semisynthetischer oder vollsynthetischer Polymere. Diese Hydrogele besitzen nicht nur ausgezeichnete refraktive und rheologische Eigenschaften sowie eine hervorragende Biokompatibilität, sondern wirken zusätzlich antiadhäsiv und antimigrativ. Dadurch könnten PVR-Reaktionen alleine durch die Hydrogeltamponade reduziert werden. Die zusätzliche Möglichkeit einer kontrollierten Medikamentenfreisetzung durch entsprechend beladene Hydrogele kann weitere antiproliferative, neuroprotektive oder nutritive Funktionen erfüllen. 
540 |a Springer-Verlag Berlin Heidelberg, 2015 
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