Ophthalmologische Symptome bei Pseudotumor cerebri

Bedeutung für Diagnosestellung und Verlaufsbeobachtung

Verfasser / Beitragende:
[R. Unsöld]
Ort, Verlag, Jahr:
2015
Format:
Artikel (online)
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245 1 0 |a Ophthalmologische Symptome bei Pseudotumor cerebri  |h [Elektronische Daten]  |b Bedeutung für Diagnosestellung und Verlaufsbeobachtung  |c [R. Unsöld] 
246 0 |a Ophthalmological symptoms of idiopathic intracranial hypertension  |b Importance for diagnosis and clinical course 
520 3 |a Zusammenfassung: Hintergrund: Sehstörungen sind neben Kopfschmerzen Schlüsselsymptome eines Pseudotumor cerebri. Nicht selten sind Stauungspapillen Zufallsbefund einer augenärztlichen Routineuntersuchung. Diagnostik und Verlauf: Stark asymmetrische und einseitige Stauungspapillen sind bei Pseudotumor cerebri nicht selten. Der Nachweis einer erweiterten Optikusscheide weist auf einen erhöhten Hirndruck hin, der durch eine Lumbalpunktion nachgewiesen werden sollte. Das Fehlen einer Stauungspapille schließt erhöhten Hirndruck jedoch nicht aus. Offensichtlich kommt es nach vorausgegangener oder bei länger bestehender Stauungspapille zu Veränderungen, die die erneute Ausbildung des Vollbildes einer Papillenschwellung verhindern. Die Ausbildung einer Optikusatrophie kann die Rückbildung einer Stauungspapille vortäuschen. Bei sehr ausgeprägten Stauungspapillen können eine nichtarteriitische, ischämische Optikopathie oder ein Makulaödem zu einem Visusverlust führen. Visuelle Obskurationen werden fast ausnahmslos bei ausgeprägten chronischen Stauungspapillen beobachtet und sprechen für eine länger bestehende Hirndruckerhöhung. Die meisten Patienten mit Pseudotumor cerebri und Stauungspapillen weisen einen vergrößerten blinden Fleck und/oder leichte relative Bogenskotome auf, die sich nach Hirndrucksenkung meist zurückbilden. Bei einem kleinen Teil der Patienten kommt es aber relativ rasch zu einem erheblichen Funktionsverlust, sodass man bei ineffektiver medikamentöser Therapie über invasive drucksenkende Maßnahmen nachdenken muss. Schlussfolgerung: Ophthalmologische Beschwerden sind häufig Indikativsymptome für einen Pseudotumor cerebri. Sie sollten stärkere Beachtung finden und interdisziplinär abgeklärt werden. 
540 |a Springer-Verlag Berlin Heidelberg, 2015 
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