Hornhautkollagenvernetzung mit Riboflavin und UVA-Licht bei Patienten mit progressivem Keratokonus

10-Jahres-Ergebnisse

Verfasser / Beitragende:
[A. Theuring, E. Spoerl, L.E. Pillunat, F. Raiskup]
Ort, Verlag, Jahr:
2015
Format:
Artikel (online)
ID: 605450455
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245 0 0 |a Hornhautkollagenvernetzung mit Riboflavin und UVA-Licht bei Patienten mit progressivem Keratokonus  |h [Elektronische Daten]  |b 10-Jahres-Ergebnisse  |c [A. Theuring, E. Spoerl, L.E. Pillunat, F. Raiskup] 
246 1 |a Corneal collagen cross-linking with riboflavin and ultraviolet-A light in progressive keratoconus  |b Results after 10-year follow-up 
520 3 |a Zusammenfassung: Hintergrund/Fragestellung: Die Hornhautkollagenvernetzung mittels Riboflavin-Lösung und UVA-Licht (CXL) stellt eine vielversprechende Therapieoption in der Behandlung des Keratokonus dar, um ein Fortschreiten der Erkrankung zu verhindern. Das Ziel der vorliegenden Arbeit war es zu untersuchen, ob sich bei jungen, sonst gesunden Patienten mit progressivem Keratokonus und einer Hornhautdicke von mindestens 400μm 10Jahre nach Riboflavin-UVA-Therapie eine dauerhafte Stabilisierung der Erkrankung nachweisen lässt. Methode: Die Hornhautvernetzung erfolgte nach zentraler Epithelentfernung mittels Applikation einer 0,1 % Riboflavin-Lösung 30min vor und während einer anschließenden 30-minütigen Bestrahlung mit UVA-Licht (370nm, 3mW/cm2). Es gingen 30Augen von 20Patienten mit progressivem Keratokonus in die retrospektive Analyse ein. Die Parameter bestkorrigierter Visus (BCVA), Hornhauttopographie (Keratometriewerte: KMAX, KMIN, KApex), Hornhautdicke (HHD) und - wenn verfügbar - die Endothelzellzahl wurden präoperativ sowie im Mittel 10Jahre nach Operation erhoben und statistisch ausgewertet. Ergebnisse: Das mittlere Lebensalter der Patienten betrug zum Operationszeitpunkt 28 ± 7Jahre (Spanne 14-41Jahre). Es waren 4weibliche (7Augen) und 16männliche Patienten (23Augen). Der mittlere präoperative K-Wert am Apex des Keratokonus lag bei 62 ± 13,2dpt und verringerte sich nach 10Jahren statistisch signifikant auf 55 ± 8,1dpt (p = 0,001). Die Mittelwerte für KMAX (53 ± 8,2 vs. 49 ± 6,6dpt) und KMIN (48 ± 5,5 vs. 45 ± 5,1dpt) nahmen auch signifikant ab (p = 0,001). Der Vergleich des prä- und postoperativen bestkorrigierten Visus ergab ebenfalls einen statistisch signifikanten Unterschied (p = 0,005). Der mittlere Visus verbesserte sich um − 0,13 ± 0,25 logMAR. Die Differenz zwischen prä- und postoperativer Hornhautdicke nach 10-jährigem Follow-up betrug 46μm (p = 0,001), wobei ein Bias durch den Wechsel des Messverfahrens von ultraschallgestützter auf optische Pachymetrie mittels Oculus Pentacam® möglicherweise ursächlich ist. Die Endothelzellzahl als auch tiefere Strukturen blieben von der Behandlung mittels CXL unbeeinflusst. Lediglich zwei Patienten benötigten aufgrund einer weiteren Progression der Erkrankung eine erneute Vernetzung. Schlussfolgerung: Die Hornhautkollagenvernetzung mit Riboflavin-Lösung und UVA-Licht ist ein vielversprechendes therapeutisches Verfahren in der Behandlung des progressiven Keratokonus, um eine langfristige Stabilisierung der Erkrankung zu erzielen. Die Patienten wiesen 10Jahre nach Behandlung eine dauerhafte Verbesserung der K-Werte und des BCVA auf. CXL ist ein minimalinvasives, einfach zu handhabendes Verfahren mit einem guten Sicherheitsprofil. 
540 |a Springer-Verlag Berlin Heidelberg, 2014 
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