Klinische Ergebnisse einer multifokalen pseudophaken Zusatzlinse

Verfasser / Beitragende:
[J. Schrecker, A. Langenbucher]
Ort, Verlag, Jahr:
2015
Format:
Artikel (online)
ID: 605450498
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245 0 0 |a Klinische Ergebnisse einer multifokalen pseudophaken Zusatzlinse  |h [Elektronische Daten]  |c [J. Schrecker, A. Langenbucher] 
246 1 |a Clinical results of a multifocal pseudophakic additional lens 
520 3 |a Zusammenfassung: Hintergrund: Um auch bei bereits vorbestehender Pseudophakie flexibel auf den Wunsch eines Presbyopieausgleiches reagieren zu können, wurden als Alternative zu multifokalen Intraokularlinsen mit Positionierung im Kapselsack (MIOL) sulcusgestützte Zusatzlinsen entwickelt, die auch eine nachträgliche Versorgung mit multifokalen Optiken ermöglichen. Diese additiven Linsen bieten des Weiteren im Bedarfsfall eine relativ einfache Möglichkeit des postoperativen refraktiven Feinabgleiches bzw. der minimalinvasiven Explantation des multifokalen Optikanteils bei eventuellen Unverträglichen. Ziel der Arbeit: Das Ziel dieser Arbeit ist es, die funktionellen Ergebnisse nach Implantation einer diffraktiven multifokalen Zusatzlinse darzustellen. Material und Methode: In einer prospektiven, monozentrischen Studie wurden 32Augen von 21Patienten im Rahmen selektiver Kataraktoperationen mit Implantation einer monofokalen Kapselsacklinse simultan mit einer multifokalen sulcusfixierten Zusatzlinse (Add-on-IOL) versorgt. Sechs Wochen bzw. 3Monate postoperativ wurde der Visus in unterschiedlichen Testentfernungen bestimmt. Bei der Nachuntersuchung nach 3Monaten erfolgte zusätzlich eine Untersuchung des Kontrastsehens und der Defokuskurven. Patienten mit bilateraler Implantation erhielten einen Fragebogen zur Evaluierung ihrer subjektiven Zufriedenheit mit dem Sehvermögen nach dem Eingriff. Ergebnisse: Bei allen Augen wurde nach einem komplikationslosen postoperativen Verlauf in beiden Nachuntersuchungszeiträumen ein unkorrigierter Fern- und Nahvisus von mindestens 0,2LogMAR erreicht. Im Intermediärbereich erzielten nach 6Wochen 29 von 32Augen und nach 3Monaten 31 von 32Augen einen unkorrigierten Visus von 0,2LogMAR oder besser. Die Defokuskurven zeigten ein für bifokale Optiken typisches Profil. Im Intermediärbereich (-1,5dpt Defokus) lag der Visus im Median bei 0,35LogMAR. Die Testung des Kontrastsehens ergab im photopischen Bereich im Median Werte im oberen Teil des Normbereichs altersgleicher, augengesunder Personen. Diskussion: Mit dem hier untersuchten Typ diffraktiver multifokaler Zusatzlinsen wurden gute bis sehr gute funktionelle Ergebnisse erreicht, die mit Resultaten gleichartiger multifokaler Kapselsacklinsen vergleichbar sind. Der Einsatz multifokaler Zusatzlinsen kann als nützliche Erweiterung der refraktiv chirurgischen Alternativen für den Presbyopieausgleich eingeschätzt werden. Die Möglichkeit der zum Primäreingriff zeitversetzten Implantation einer multifokalen Optik, der hierfür erforderliche minimalinvasive Aufwand sowie die ebenfalls zeitunabhängige potenzielle Reversibilität eines solchen Eingriffes sind als besondere Qualitäten dieses Verfahrens hervorzuheben. 
540 |a Springer-Verlag Berlin Heidelberg, 2014 
690 7 |a Reversibilität  |2 nationallicence 
690 7 |a Presbyopie  |2 nationallicence 
690 7 |a Additive Intraokularlinse  |2 nationallicence 
690 7 |a Refraktive Chirurgie  |2 nationallicence 
690 7 |a Simultane Implantation  |2 nationallicence 
690 7 |a Reversibility  |2 nationallicence 
690 7 |a Presbyopia  |2 nationallicence 
690 7 |a Additional intraocular lens  |2 nationallicence 
690 7 |a Refractive surgery  |2 nationallicence 
690 7 |a Simultaneous implantation  |2 nationallicence 
700 1 |a Schrecker  |D J.  |u Klinik für Augenheilkunde, Rudolph-Virchow-Klinikum Glauchau, Virchowstr. 18, 08371, Glauchau, Deutschland  |4 aut 
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