Transkranielle Wechselstromstimulation

Entrainment und Funktionssteuerung neuronaler Netzwerke

Verfasser / Beitragende:
[J. Vosskuhl, D. Strüber, C.S. Herrmann]
Ort, Verlag, Jahr:
2015
Format:
Artikel (online)
ID: 605452423
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245 0 0 |a Transkranielle Wechselstromstimulation  |h [Elektronische Daten]  |b Entrainment und Funktionssteuerung neuronaler Netzwerke  |c [J. Vosskuhl, D. Strüber, C.S. Herrmann] 
246 1 |a Transcranial alternating current stimulation  |b Entrainment and function control of neuronal networks 
520 3 |a Zusammenfassung: Die transkranielle Wechselstromstimulation (tACS) ist ein Verfahren zur Beeinflussung der oszillatorischen Gehirnaktivität, wie sie sich im Elektroenzephalogramm (EEG) messen lässt. Im Unterschied zu bereits etablierten Stimulationsverfahren wie der transkraniellen Gleichstrom- oder Magnetstimulation wird bei der tACS ein sinusförmiger Wechselstrom einer bestimmten Frequenz appliziert. Dadurch werden endogene Hirnoszillationen in ihrer Amplitude oder Frequenz verändert und kognitive Prozesse, die mit dieser Oszillation in Zusammenhang stehen, moduliert. tACS bietet damit die Möglichkeit, bereits bekannte korrelative Beziehungen zwischen Hirnoszillationen und kognitiven Prozessen auf Kausalität hin zu überprüfen. In zahlreichen neurokognitiven Studien zu sensorischen, motorischen und Wahrnehmungsprozessen konnte bereits ein solcher Kausalzusammenhang aufgezeigt werden. Demgegenüber steht die klinische Anwendung der tACS noch am Anfang. Prinzipiell können alle Pathologien behandelt werden, für die ein gesicherter Zusammenhang mit einer Hirnoszillation einer definierten Frequenz besteht. Bisher wird überwiegend zu Symptomen der Parkinson-Krankheit, aber auch Tinnitus geforscht. Wichtig für eine erfolgreiche Anwendung der tACS ist die hypothesengeleitete und auf die jeweilige Symptomatik hin angepasste Einstellung der Frequenz, Intensität und Dauer der Stimulation sowie die Position der Stimulationselektroden. Von großer Bedeutung für einen möglichen Therapieerfolg ist das Fortbestehen eines tACS-Effektes über die Stimulationsdauer hinaus. Ein Mechanismus, der solche dauerhaften Effekte erklären kann und der sich therapeutisch nutzen lässt, ist neuronale Plastizität. Ein besseres Verständnis von tACS-Nacheffekten stellt daher einen aktuellen Forschungsschwerpunkt dar. 
540 |a Springer-Verlag Berlin Heidelberg, 2015 
690 7 |a Hirnoszillationen  |2 nationallicence 
690 7 |a Morbus Parkinson  |2 nationallicence 
690 7 |a Kognitive Prozesse  |2 nationallicence 
690 7 |a Transkranielle Hirnstimulation  |2 nationallicence 
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690 7 |a Brain oscillations  |2 nationallicence 
690 7 |a Parkinson's disease  |2 nationallicence 
690 7 |a Cognitive processes  |2 nationallicence 
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700 1 |a Vosskuhl  |D J.  |u Department für Psychologie, Abteilung Allgemeine Psychologie, Exzellenzcluster "Hearing4all", European Medical School, Carl von Ossietzky Universität, Ammerländer Heerstr. 114-118, 26129, Oldenburg, Deutschland  |4 aut 
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