Wert und Akzeptanz einer Alzheimer-Risikodiagnostik

Verfasser / Beitragende:
[O. Bartzsch, J. Gertheiss, P. Calabrese]
Ort, Verlag, Jahr:
2015
Format:
Artikel (online)
ID: 605452504
LEADER caa a22 4500
001 605452504
003 CHVBK
005 20210128100157.0
007 cr unu---uuuuu
008 210128e20151201xx s 000 0 ger
024 7 0 |a 10.1007/s00115-015-4402-x  |2 doi 
035 |a (NATIONALLICENCE)springer-10.1007/s00115-015-4402-x 
245 0 0 |a Wert und Akzeptanz einer Alzheimer-Risikodiagnostik  |h [Elektronische Daten]  |c [O. Bartzsch, J. Gertheiss, P. Calabrese] 
246 1 |a Value and acceptance of risk assessment for Alzheimer's disease 
520 3 |a Zusammenfassung: Hintergrund: Oft gehen Menschen mit Gedächtnisstörungen aus Angst vor der Alzheimer-Erkrankung oder aus Furcht vor einer belastenden Untersuchungsprozedur erst zum Arzt, wenn die Symptome schon fortgeschritten sind. Dabei könnte eine frühe Diagnose und Behandlung die Alltagskompetenz des Erkrankten über einen längeren Zeitraum aufrechterhalten. Ziel der Arbeit: Evaluierung einer Magnetresonanztomographie(MRT)-basierten Alzheimer-Risikodiagnostik in Bezug auf Wert und Akzeptanz bei den Teilnehmern. Methoden: In einer prospektiven Präventionsstudie wurden 106 Personen zwischen 39 und 89 Jahren (Altersmedian 68 Jahre) mit allgemeinen Risikofaktoren eingeschlossen und eine individuelle Alzheimer-Risikostratifizierung, bestehend aus einer Standard-MRT-Untersuchung des Kopfes mit einem offenen MRT und einer Feldstärke von 1T mit nachgelagerter Quantifizierung des Hippokampusvolumens, durchgeführt. Entsprechend ihrem individuellen Atrophiestatus im Hippokampus wurden die Teilnehmer in zwei Gruppen mit erhöhtem Risiko und reduziertem Risiko dichotomisiert. Die Studienteilnehmer wurden vor und nach der Risikostratifizierung mittels eines strukturierten Interviews ausführlich über ihre Sorgen und Ängste und ihr Wohlbefinden befragt. Ergebnisse: Erwartungsgemäß waren bei Studienteilnehmern mit reduziertem Risiko die Ängste und Sorgen nach der Untersuchung vermindert und das Wohlbefinden gestiegen. Bei Studienteilnehmern mit erhöhtem Risiko zeigte sich weder eine signifikante Verschlechterung des Wohlbefindens noch eine Zunahme der Sorgen und Ängste. 90 % der Teilnehmer eröffnete die MRT-basierte Alzheimer-Risikodiagnostik eine Perspektive. Die Untersuchung stieß mehrheitlich auf hohe Akzeptanz (94 %). Schlussfolgerung: Die MRT-basierte Alzheimer-Risikodiagnostik ist nützlich und kann als niedrigschwelliges Untersuchungsangebot dazu beitragen, dass mehr Risikopatienten die Möglichkeiten der Alzheimer-Frühdiagnostik in Anspruch nehmen. 
540 |a Springer-Verlag Berlin Heidelberg, 2015 
690 7 |a Alzheimer-Erkrankung  |2 nationallicence 
690 7 |a Frühdiagnostik  |2 nationallicence 
690 7 |a Risikostratifizierung  |2 nationallicence 
690 7 |a Magnetresonanztomographie  |2 nationallicence 
690 7 |a Hippokampusvolumetrie  |2 nationallicence 
690 7 |a Alzheimer's disease  |2 nationallicence 
690 7 |a Early diagnosis  |2 nationallicence 
690 7 |a Risk stratification  |2 nationallicence 
690 7 |a Magnetic resonance imaging  |2 nationallicence 
690 7 |a Hippocampus volumetry  |2 nationallicence 
700 1 |a Bartzsch  |D O.  |u MedPrevent Ottobrunn, Haidgraben 2, 85521, Ottobrunn, Deutschland  |4 aut 
700 1 |a Gertheiss  |D J.  |u Department für Nutztierwissenschaften, Abteilung Biometrie und Bioinformatik, Georg-August-Universität Göttingen, Göttingen, Deutschland  |4 aut 
700 1 |a Calabrese  |D P.  |u Fakultät für Psychologie und Transfakultäre Forschungsplattform molekulare und kognitive Neurowissenschaften, Universität Basel, Basel, Schweiz  |4 aut 
856 4 0 |u https://doi.org/10.1007/s00115-015-4402-x  |q text/html  |z Onlinezugriff via DOI 
898 |a BK010053  |b XK010053  |c XK010000 
900 7 |a Metadata rights reserved  |b Springer special CC-BY-NC licence  |2 nationallicence 
908 |D 1  |a research-article  |2 jats 
949 |B NATIONALLICENCE  |F NATIONALLICENCE  |b NL-springer 
950 |B NATIONALLICENCE  |P 856  |E 40  |u https://doi.org/10.1007/s00115-015-4402-x  |q text/html  |z Onlinezugriff via DOI 
950 |B NATIONALLICENCE  |P 700  |E 1-  |a Bartzsch  |D O.  |u MedPrevent Ottobrunn, Haidgraben 2, 85521, Ottobrunn, Deutschland  |4 aut 
950 |B NATIONALLICENCE  |P 700  |E 1-  |a Gertheiss  |D J.  |u Department für Nutztierwissenschaften, Abteilung Biometrie und Bioinformatik, Georg-August-Universität Göttingen, Göttingen, Deutschland  |4 aut 
950 |B NATIONALLICENCE  |P 700  |E 1-  |a Calabrese  |D P.  |u Fakultät für Psychologie und Transfakultäre Forschungsplattform molekulare und kognitive Neurowissenschaften, Universität Basel, Basel, Schweiz  |4 aut