Ärztliches Gewissen und Zeitgeist

Verfasser / Beitragende:
[H. Helmchen]
Ort, Verlag, Jahr:
2015
Format:
Artikel (online)
ID: 605452555
LEADER caa a22 4500
001 605452555
003 CHVBK
005 20210128100157.0
007 cr unu---uuuuu
008 210128e20150301xx s 000 0 ger
024 7 0 |a 10.1007/s00115-014-4166-8  |2 doi 
035 |a (NATIONALLICENCE)springer-10.1007/s00115-014-4166-8 
100 1 |a Helmchen  |D H.  |u Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Charité - Universitätsmedizin Berlin, Campus Benjamin Franklin, Eschenallee 3, 14050, Berlin, Deutschland  |4 aut 
245 1 0 |a Ärztliches Gewissen und Zeitgeist  |h [Elektronische Daten]  |c [H. Helmchen] 
246 0 |a Physicians conscience and Zeitgeist 
520 3 |a Zusammenfassung: Mit Luhmann wird das Gewissen als wertneutrale Funktion zur Identitätsbildung verstanden. Es ist biologisch grundiert, erhält aber seine Inhalte aus dem normativen Kontext von Familie und Gesellschaft. Evolutionsbiologisch könnte ein gruppengemäßes Verhalten einen Überlebensvorteil bieten, das durch emotionale Gruppenbindung nachhaltig stabilisiert wird. Diese Bindung macht das Individuum abhängig vom soziokulturellen Kontext, also auch von dessen normativen Gehalt und vom Wandel desselben. Deutlich wird dieser soziokulturelle Einfluss in individuell wie auch zeithistorisch unterschiedlicher Beurteilung eines bestimmten moralischen Problems in multikulturellen Gesellschaften und im Wandel des Zeitgeistes. Solche Einflüsse werden mit zahlreichen Beispielen illustriert. Sie führen zu der Frage, ob überhaupt und anhand welcher Kriterien Wandlungen des Gewissens von Betroffenen selbst erkennbar sind? Ziel der Ausführungen ist die Sensibilisierung für Fragen der Bildung und Veränderbarkeit des Gewissens. 
540 |a Springer-Verlag Berlin Heidelberg, 2014 
690 7 |a Gewissen  |2 nationallicence 
690 7 |a Gewissensbildung  |2 nationallicence 
690 7 |a Gewissenswandel  |2 nationallicence 
690 7 |a Soziokultureller Kontext  |2 nationallicence 
690 7 |a Zeitgeist  |2 nationallicence 
690 7 |a Conscience  |2 nationallicence 
690 7 |a Formation of conscience  |2 nationallicence 
690 7 |a Change of conscience  |2 nationallicence 
856 4 0 |u https://doi.org/10.1007/s00115-014-4166-8  |q text/html  |z Onlinezugriff via DOI 
898 |a BK010053  |b XK010053  |c XK010000 
900 7 |a Metadata rights reserved  |b Springer special CC-BY-NC licence  |2 nationallicence 
908 |D 1  |a research-article  |2 jats 
949 |B NATIONALLICENCE  |F NATIONALLICENCE  |b NL-springer 
950 |B NATIONALLICENCE  |P 856  |E 40  |u https://doi.org/10.1007/s00115-014-4166-8  |q text/html  |z Onlinezugriff via DOI 
950 |B NATIONALLICENCE  |P 100  |E 1-  |a Helmchen  |D H.  |u Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Charité - Universitätsmedizin Berlin, Campus Benjamin Franklin, Eschenallee 3, 14050, Berlin, Deutschland  |4 aut