Merkmale einer regionalen Pflichtversorgung in Deutschland

Eine Analyse mithilfe der VIPP-Datenbank

Verfasser / Beitragende:
[F. Godemann, I. Hauth, A. Richert, R. Berton]
Ort, Verlag, Jahr:
2015
Format:
Artikel (online)
ID: 605452571
LEADER caa a22 4500
001 605452571
003 CHVBK
005 20210128100157.0
007 cr unu---uuuuu
008 210128e20150301xx s 000 0 ger
024 7 0 |a 10.1007/s00115-015-4257-1  |2 doi 
035 |a (NATIONALLICENCE)springer-10.1007/s00115-015-4257-1 
245 0 0 |a Merkmale einer regionalen Pflichtversorgung in Deutschland  |h [Elektronische Daten]  |b Eine Analyse mithilfe der VIPP-Datenbank  |c [F. Godemann, I. Hauth, A. Richert, R. Berton] 
246 1 |a Features of regional mandatory psychiatric care in Germany  |b Analysis using the VIPP databank 
520 3 |a Zusammenfassung: Hintergrund: Die regionale Pflichtversorgung ist ein Kernelement psychiatrischer Behandlung in Deutschland. Durch sie werden eine wohnortnahe Versorgung und eine enge Verknüpfung mit komplementären Trägern gesichert. Übergänge in die ambulante Behandlung werden vereinfacht, stationäre Aufenthalte verhindert. Bisher findet dies im pauschalierenden Entgeltsystem in der Psychiatrie und Psychosomatik (PEPP) keine explizite Berücksichtigung. Ziel der Arbeit: Der Artikel widmet sich der Frage, welche Kriterien für die Charakterisierung einer psychiatrischen Pflichtversorgung geeignet sind und ob diese über Routinedaten erhoben werden können. Material: Die Auswertungen basieren auf dem sog. §-21-Datensatz aus 47 psychiatrischen und psychosomatischen Kliniken, die am VIPP-Projekt (Versorgungsindikatoren in der Psychiatrie und Psychosomatik) teilnehmen. Der standardisierte §-21-Datensatz muss verpflichtend einmal im Jahr dem InEK (Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus) übermittelt werden. Ergebnisse: Sowohl der Anteil an Aufnahmen außerhalb der Kernarbeitszeit (Montag bis Freitag, 8-17Uhr) als auch die Wohnortnähe der Patienten sind Merkmale, die erheblich zwischen den Kliniken variieren und genutzt werden können, um eine regionale Pflichtversorgung zu beschreiben. Merkmale, die für eine regionale Pflichtversorgung sprechen, sind mit höheren tagesbezogenen Bewertungen (sog. "day mix index", DMI) verbunden. Diskussion: In Routinedaten sind Informationen enthalten, die Kernelemente der regionalen Pflichtversorgung darstellen. Diese sind mit einem höheren DMI verknüpft. Dies würde nach Scharfstellung zu höheren Erlösen führen. Es ist aber unklar, ob diese erhöhten Einnahmen die strukturellen Mehrkosten einer regionalen Pflichtversorgung decken. Um dies zu analysieren, ist es notwendig, dass das InEK eine Kostenstelle für die Kliniken, die an der Kalkulation beteiligt sind, einrichtet, auf die alle Kosten für die regionale Pflichtversorgung gebucht werden. Nur so können die Mehreinnahmen mit den erhöhten Kosten verglichen werden. 
540 |a Springer-Verlag Berlin Heidelberg, 2015 
690 7 |a Psychiatrische Pflichtversorgung  |2 nationallicence 
690 7 |a Versorgungsindikatoren  |2 nationallicence 
690 7 |a Entgeltsystem  |2 nationallicence 
690 7 |a Psychiatrie und Psychosomatik  |2 nationallicence 
690 7 |a Tagesbezogene Bewertung  |2 nationallicence 
690 7 |a Psychiatric mandatory care  |2 nationallicence 
690 7 |a Healthcare indicators  |2 nationallicence 
690 7 |a Remuneration system  |2 nationallicence 
690 7 |a Psychiatry and psychosomatics  |2 nationallicence 
690 7 |a Day mix index  |2 nationallicence 
700 1 |a Godemann  |D F.  |u Klinik für Seelische Gesundheit im Alter und Verhaltensmedizin, Alexianer St. Joseph Krankenhaus Berlin-Weißensee, Gartenstr. 1, 13088, Berlin, Deutschland  |4 aut 
700 1 |a Hauth  |D I.  |u Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, Alexianer St. Joseph Krankenhaus, Berlin-Weißensee, Berlin, Deutschland  |4 aut 
700 1 |a Richert  |D A.  |u Alexianer St.-Hedwig-Kliniken, Berlin, Deutschland  |4 aut 
700 1 |a Berton  |D R.  |u Pfalzklinikum für Psychiatrie und Neurologie - AdöR, Klingenmünster, Deutschland  |4 aut 
856 4 0 |u https://doi.org/10.1007/s00115-015-4257-1  |q text/html  |z Onlinezugriff via DOI 
898 |a BK010053  |b XK010053  |c XK010000 
900 7 |a Metadata rights reserved  |b Springer special CC-BY-NC licence  |2 nationallicence 
908 |D 1  |a research-article  |2 jats 
949 |B NATIONALLICENCE  |F NATIONALLICENCE  |b NL-springer 
950 |B NATIONALLICENCE  |P 856  |E 40  |u https://doi.org/10.1007/s00115-015-4257-1  |q text/html  |z Onlinezugriff via DOI 
950 |B NATIONALLICENCE  |P 700  |E 1-  |a Godemann  |D F.  |u Klinik für Seelische Gesundheit im Alter und Verhaltensmedizin, Alexianer St. Joseph Krankenhaus Berlin-Weißensee, Gartenstr. 1, 13088, Berlin, Deutschland  |4 aut 
950 |B NATIONALLICENCE  |P 700  |E 1-  |a Hauth  |D I.  |u Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, Alexianer St. Joseph Krankenhaus, Berlin-Weißensee, Berlin, Deutschland  |4 aut 
950 |B NATIONALLICENCE  |P 700  |E 1-  |a Richert  |D A.  |u Alexianer St.-Hedwig-Kliniken, Berlin, Deutschland  |4 aut 
950 |B NATIONALLICENCE  |P 700  |E 1-  |a Berton  |D R.  |u Pfalzklinikum für Psychiatrie und Neurologie - AdöR, Klingenmünster, Deutschland  |4 aut