Krebs und Familie

Aufgaben und Belastungen Angehöriger

Verfasser / Beitragende:
[V. Popek, K. Hönig]
Ort, Verlag, Jahr:
2015
Format:
Artikel (online)
ID: 605452687
LEADER caa a22 4500
001 605452687
003 CHVBK
005 20210128100158.0
007 cr unu---uuuuu
008 210128e20150301xx s 000 0 ger
024 7 0 |a 10.1007/s00115-014-4154-z  |2 doi 
035 |a (NATIONALLICENCE)springer-10.1007/s00115-014-4154-z 
245 0 0 |a Krebs und Familie  |h [Elektronische Daten]  |b Aufgaben und Belastungen Angehöriger  |c [V. Popek, K. Hönig] 
246 1 |a Cancer and family  |b Tasks and stress of relatives 
520 3 |a Zusammenfassung: Hintergrund: Angehörige sind die primäre, existenzielle Ressource von Krebspatienten mit häufig hoher eigener Belastung. Fragestellung: In diesem Beitrag werden Aufgaben, Rollen und Belastungen sowie die Prävalenz der psychosozialen Belastung von Angehörigen beschrieben; familiale Risikofaktoren für dysfunktionale Bewältigung, Unterstützungsangebote und empirische Belege für deren Wirksamkeit werden identifiziert. Material und Methoden: Es wurden Registerdaten ausgewertet sowie Fallbeschreibungen, Grundlagenarbeiten, Metaanalysen und Expertenempfehlungen analysiert. Ergebnisse: Angehörige von Krebskranken weisen eine den Patienten vergleichbare psychosoziale Belastung auf, die teilweise sogar höher liegt. Psychische Belastungen von Angehörigen werden bislang unzureichend wahrgenommen und selten behandelt. Geringer familiärer Zusammenhalt, feindseliger Umgang, geringe emotionale Ausdrucksfähigkeit und hohe Konfliktneigung verschlechtern die Bewältigungsfähigkeiten. Psychosoziale Unterstützung von Angehörigen reduziert deren psychosoziale Belastung, verbessert das Bewältigungsverhalten und die Lebensqualität von Patienten und Angehörigen. Schlussfolgerungen: Behandler sollen eine "soziale Perspektive" auf Krebserkrankungen einnehmen. Angehörige mit in die Behandlung einzubeziehen, deren Engagement anzuerkennen und ihre Belastung wahrzunehmen, lohnt sich für alle Beteiligten. Ein Screening der psychosozialen Belastung von Angehörigen ist zu empfehlen. Bei identifizierter hoher Belastung wird empfohlen, Angehörige auf bestehende Unterstützungsangebote aufmerksam zu machen und sie zur Inanspruchnahme zu ermutigen. 
540 |a Springer-Verlag Berlin Heidelberg, 2015 
690 7 |a Psychoonkologie  |2 nationallicence 
690 7 |a Angehörige  |2 nationallicence 
690 7 |a Psychosoziale Belastung  |2 nationallicence 
690 7 |a Risikofaktoren  |2 nationallicence 
690 7 |a Unterstützungsangebote  |2 nationallicence 
690 7 |a Psychooncology  |2 nationallicence 
690 7 |a Caregiver  |2 nationallicence 
690 7 |a Psychosocial distress  |2 nationallicence 
690 7 |a Risk factors  |2 nationallicence 
690 7 |a Treatment options  |2 nationallicence 
700 1 |a Popek  |D V.  |u Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Universitätsklinikum Ulm, Albert-Einstein-Allee 23, 89081, Ulm, Deutschland  |4 aut 
700 1 |a Hönig  |D K.  |u Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Universitätsklinikum Ulm, Albert-Einstein-Allee 23, 89081, Ulm, Deutschland  |4 aut 
856 4 0 |u https://doi.org/10.1007/s00115-014-4154-z  |q text/html  |z Onlinezugriff via DOI 
898 |a BK010053  |b XK010053  |c XK010000 
900 7 |a Metadata rights reserved  |b Springer special CC-BY-NC licence  |2 nationallicence 
908 |D 1  |a research-article  |2 jats 
949 |B NATIONALLICENCE  |F NATIONALLICENCE  |b NL-springer 
950 |B NATIONALLICENCE  |P 856  |E 40  |u https://doi.org/10.1007/s00115-014-4154-z  |q text/html  |z Onlinezugriff via DOI 
950 |B NATIONALLICENCE  |P 700  |E 1-  |a Popek  |D V.  |u Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Universitätsklinikum Ulm, Albert-Einstein-Allee 23, 89081, Ulm, Deutschland  |4 aut 
950 |B NATIONALLICENCE  |P 700  |E 1-  |a Hönig  |D K.  |u Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Universitätsklinikum Ulm, Albert-Einstein-Allee 23, 89081, Ulm, Deutschland  |4 aut