Neue diagnostische Methoden bei Demenzen

Verfasser / Beitragende:
[J. Wiltfang]
Ort, Verlag, Jahr:
2015
Format:
Artikel (online)
ID: 605452946
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024 7 0 |a 10.1007/s00115-014-4177-5  |2 doi 
035 |a (NATIONALLICENCE)springer-10.1007/s00115-014-4177-5 
100 1 |a Wiltfang  |D J.  |u Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Universitätsmedizin Göttingen (UMG), Von-Siebold-Str. 5, 37075, Göttingen, Deutschland  |4 aut 
245 1 0 |a Neue diagnostische Methoden bei Demenzen  |h [Elektronische Daten]  |c [J. Wiltfang] 
246 0 |a Novel methods for dementia diagnostics 
520 3 |a Zusammenfassung: Neue diagnostische Methoden, wie die liquorbasierte neurochemische Demenzdiagnostik (CSF-NDD) und die [18F]Amyloid-PET, werden zwischenzeitlich von internationalen diagnostischen Leitlinien bei spezifischer Indikationsstellung für die verbesserte Früh- und Differenzialdiagnostik der multigenetischen (sporadischen) Alzheimer-Demenz (AD) empfohlen. Für die CSF-NDD konnten die nationalen neuropsychiatrischen Leitlinien bereits auf dem S3-Niveau evidenzbasiert validiert werden (http://www.DGPPN.de) und die zusätzliche Aufnahme von [18F]Amyloid-PET in die aktuelle Revision der Leitlinien ist zu erwarten. Mittels CSF-NDD und/oder [18F]Amyloid-PET ist auch eine prädiktive Diagnostik der drohenden AD bei Hochrisikopatienten in Prodromalstadien wie der leichten kognitiven Beeinträchtigung ("mild cognitive impairment", MCI) möglich. Ohne begleitende (sekundär-)präventive Therapie der AD wird der Einsatz einer molekular prädiktiven Demenzdiagnostik von den nationalen neuropsychiatrischen Leitlinien jedoch nicht empfohlen (http://www.DGPPN.de). Diese neuen diagnostischen Ansätze einer molekularen Positivdiagnostik der AD haben allerdings schon jetzt einen hohen Stellenwert innerhalb der klinischen Therapieforschung, da auf diese Weise vielversprechende (sekundär-)präventive Therapieansätze im klinischen Modell überprüft werden können. Zwischenzeitlich zeichnet sich zwar ab, dass zukünftig mittels Multiplex-Assays auch eine blutbasierte molekulare Frühdiagnostik der AD etabliert werden könnte. Entsprechende proteomische oder epigenetische Assays konnten bisher jedoch nicht konsistent von unabhängigen Arbeitsgruppen validiert werden. 
540 |a Springer-Verlag Berlin Heidelberg, 2015 
690 7 |a Alzheimer-Demenz  |2 nationallicence 
690 7 |a Biomarker  |2 nationallicence 
690 7 |a Zerebrospinalflüssigkeit  |2 nationallicence 
690 7 |a Amyloid-PET  |2 nationallicence 
690 7 |a Diagnose  |2 nationallicence 
690 7 |a Alzheimer's dementia  |2 nationallicence 
690 7 |a Cerebrospinal fluid  |2 nationallicence 
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950 |B NATIONALLICENCE  |P 856  |E 40  |u https://doi.org/10.1007/s00115-014-4177-5  |q text/html  |z Onlinezugriff via DOI 
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