Einfluss des Lebensstils auf neurodegenerative Erkrankungen

Verfasser / Beitragende:
[J.B. Schulz, G. Deuschl]
Ort, Verlag, Jahr:
2015
Format:
Artikel (online)
ID: 605453055
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245 0 0 |a Einfluss des Lebensstils auf neurodegenerative Erkrankungen  |h [Elektronische Daten]  |c [J.B. Schulz, G. Deuschl] 
246 1 |a Influence of lifestyle on neurodegenerative diseases 
520 3 |a Zusammenfassung: Lebensstilfaktoren im mittleren Lebensabschnitt beeinflussen das Risiko, im weiteren Verlauf des Lebens eine neurodegenerative Erkrankung zu entwickeln. Gute Daten für Lebensstilfaktoren liegen heute für die Alzheimer- und die Parkinson-Krankheit vor. Rege körperliche und geistige Aktivität, eine ausgewogene Ernährung oder eine mediterrane Diät mit hohem Anteil ungesättigter Fettsäuren, die medikamentöse Behandlung einer arteriellen Hypertonie, ein ausreichender und unfragmentierter Schlaf und möglicherweise die Behandlung mit liquorgängigen Statinen verringern das Risiko, im höheren Lebensalter an einer Demenz zu erkranken. Mehrere Studien der letzten Jahre belegen, dass die altersadjustierte Inzidenz der Demenzen über die letzten Jahre abgenommen hat. Dieses ist vermutlich auf einen gesünderen Lebensstil und die medikamentöse Behandlung von Risikofaktoren zurückzuführen. Auch für die Parkinson-Krankheit konnte ein protektiver Einfluss regelmäßiger körperlicher Aktivität auf ihre Entstehung nachgewiesen werden. Ob Lebensstilfaktoren auch nach klinischer Manifestation einer Alzheimer- oder Parkinson-Krankheit noch Einfluss auf den weiteren Verlauf und die Progression der Erkrankung haben, ist fraglich. 
540 |a Springer-Verlag Berlin Heidelberg, 2015 
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