Strukturqualität in psychiatrischen und psychotherapeutischen Kliniken

Verfasser / Beitragende:
[A. Klimke, F. Godemann, I. Hauth, A. Deister]
Ort, Verlag, Jahr:
2015
Format:
Artikel (online)
ID: 605453209
LEADER caa a22 4500
001 605453209
003 CHVBK
005 20210128100200.0
007 cr unu---uuuuu
008 210128e20150501xx s 000 0 ger
024 7 0 |a 10.1007/s00115-015-4314-9  |2 doi 
035 |a (NATIONALLICENCE)springer-10.1007/s00115-015-4314-9 
245 0 0 |a Strukturqualität in psychiatrischen und psychotherapeutischen Kliniken  |h [Elektronische Daten]  |c [A. Klimke, F. Godemann, I. Hauth, A. Deister] 
246 1 |a Structural quality in psychiatric and psychotherapeutic hospitals 
520 3 |a Zusammenfassung: Hintergrund: Das PEPP-Entgeltsystem (Pauschalierendes Entgeltsystem Psychiatrie und Psychosomatik) vergütet primär auf Grundlage von Diagnose und therapeutischen Prozessmerkmalen. Mit der Abschaffung der Psychiatrie-Personalverordnung (Psych-PV) 2019 entfällt die normative Vorgabe für die Personalausstattung psychiatrischer und psychotherapeutischer Kliniken. In festen prozentualen Schritten sollen die Klinikbudgets dann ab 2019 auf Basis regionaler Landesbasisentgeltwerte konvergieren. Ziel der Arbeit: Die für die therapeutische Strukturqualität wesentlichen Einflussfaktoren werden benannt und Empfehlungen gegeben, um die Arbeit des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) an neuen Vorgaben für die Personalbemessung zu unterstützen. Material und Methoden: Die zur Frage der therapeutischen Personalausstattung in psychiatrisch-psychotherapeutischen Kliniken in Deutschland vorliegenden Publikationen und aktuelle Analysen der InEK-Daten werden hinsichtlich ihrer Bedeutung für die Neudefinition des Personalbedarfs bewertet. Ergebnisse: Eine vollständige und flächendeckende Finanzierung des benötigten Personals, der baulichen und personellen Mehrkosten durch gemeindenah arbeitende Kliniken und Ambulanzen bzw. für die regionale Versorgungsverpflichtung ist im neuen PEPP-Vergütungssystem nicht ausreichend gesichert. Auch fehlt ein Mechanismus zur Finanzierung therapeutischer Fortschritte (z.B. in der Psycho- und Soziotherapie) bzw. zur Überwindung der sektoralen Finanzierungsgrenzen zwischen ambulantem und stationärem Behandlungssetting. Diskussion: Eine Richtlinie zur Personalbesetzung muss mit einer vollständigen Finanzierungsverpflichtung für das benötigte und qualifizierte Personal verbunden sein. Wichtig ist die Möglichkeit der Anpassung an therapeutische Fortschritte und sich ändernde Patientenstrukturen in Bezug auf Diagnose und Schweregrad. Notwendig ist weiterhin eine ausreichende Finanzierung der Vorhaltekosten für die regionale Versorgungsverpflichtung und für baulich-strukturelle Besonderheiten einzelner Kliniken, um eine sonst evtl. erforderliche Quersubventionierung dafür aus dem Budget für das therapeutische Personal zu vermeiden. 
540 |a Springer-Verlag Berlin Heidelberg, 2015 
690 7 |a Pauschalierendes Entgeltsystem Psychiatrie und Psychosomatik  |2 nationallicence 
690 7 |a Klinikbudgets  |2 nationallicence 
690 7 |a Personalbemessung  |2 nationallicence 
690 7 |a Patientenstrukturen  |2 nationallicence 
690 7 |a Versorgungsverpflichtung  |2 nationallicence 
690 7 |a Remuneration system  |2 nationallicence 
690 7 |a Hospital budget  |2 nationallicence 
690 7 |a Personnel assessment  |2 nationallicence 
690 7 |a Patient structures  |2 nationallicence 
690 7 |a Treatment obligation  |2 nationallicence 
700 1 |a Klimke  |D A.  |u Vitos Klinikum Hochtaunus, Emil-Sioli-Weg 1-3, 61381, Friedrichsdorf, Deutschland  |4 aut 
700 1 |a Godemann  |D F.  |u Alexianer St. Joseph-Krankenhaus Berlin-Weißensee, Berlin-Weißensee, Deutschland  |4 aut 
700 1 |a Hauth  |D I.  |u Alexianer St. Joseph-Krankenhaus Berlin-Weißensee, Berlin-Weißensee, Deutschland  |4 aut 
700 1 |a Deister  |D A.  |u Zentrum für Psychosoziale Medizin, Klinikum Itzehoe, Itzehoe, Deutschland  |4 aut 
856 4 0 |u https://doi.org/10.1007/s00115-015-4314-9  |q text/html  |z Onlinezugriff via DOI 
898 |a BK010053  |b XK010053  |c XK010000 
900 7 |a Metadata rights reserved  |b Springer special CC-BY-NC licence  |2 nationallicence 
908 |D 1  |a research-article  |2 jats 
949 |B NATIONALLICENCE  |F NATIONALLICENCE  |b NL-springer 
950 |B NATIONALLICENCE  |P 856  |E 40  |u https://doi.org/10.1007/s00115-015-4314-9  |q text/html  |z Onlinezugriff via DOI 
950 |B NATIONALLICENCE  |P 700  |E 1-  |a Klimke  |D A.  |u Vitos Klinikum Hochtaunus, Emil-Sioli-Weg 1-3, 61381, Friedrichsdorf, Deutschland  |4 aut 
950 |B NATIONALLICENCE  |P 700  |E 1-  |a Godemann  |D F.  |u Alexianer St. Joseph-Krankenhaus Berlin-Weißensee, Berlin-Weißensee, Deutschland  |4 aut 
950 |B NATIONALLICENCE  |P 700  |E 1-  |a Hauth  |D I.  |u Alexianer St. Joseph-Krankenhaus Berlin-Weißensee, Berlin-Weißensee, Deutschland  |4 aut 
950 |B NATIONALLICENCE  |P 700  |E 1-  |a Deister  |D A.  |u Zentrum für Psychosoziale Medizin, Klinikum Itzehoe, Itzehoe, Deutschland  |4 aut