Coping und depressive Belastungen minderjähriger Kinder von Krebspatienten

Verlaufsdaten

Verfasser / Beitragende:
[J. Ernst, K. von Klitzing, E. Brähler, G. Romer, H. Götze]
Ort, Verlag, Jahr:
2015
Format:
Artikel (online)
ID: 605453284
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246 1 |a Coping and depression in underage children of cancer patients  |b Data on the course 
520 3 |a Zusammenfassung: Hintergrund: Eine familienfokussierte Sichtweise auf die psychosozialen Folgen einer Krebserkrankung gewinnt zunehmend an Bedeutung. Ziel: Der vorliegende Beitrag untersuchte die selbsteingeschätzte psychosoziale Situation von minderjährigen Kindern/Jugendlichen (11 bis unter 18 Jahre) mit einem krebskranken Elternteil in Hinblick auf ihr Coping (KidCope) und depressive Belastung (CES). Methode: Es wurden längsschnittliche Befunde (drei Messzeitpunkte, beginnend nach der Behandlung des Krebspatienten, n [Kinder/Jugendliche] = 110) erhoben, denen Vergleichsdaten aus der Allgemeinbevölkerung gegenübergestellt wurden. Ergebnisse: Kinder/Jugendliche nutzten einen Mix an Copingstilen, insbesondere die Formen des aktiven Copings wurden als hilfreich wahrgenommen. Hinsichtlich des Copings gab es kaum Geschlechtsunterschiede. Depressive Belastungen zeigten sich vor allem ein halbes Jahr nach der onkologischen Behandlung des Elternteils. Über die Zeit waren depressive Belastungen rückläufig und näherten sich denen der Vergleichsgruppe an. Diskussion: Insbesondere in der Zeit nach der Krebsbehandlung treten bei den Kindern/Jugendlichen Belastungen auf, die mit dem Rückgriff auf wenig hilfreiche Copingstrategien verknüpft sein können. In die klinische und psychosoziale Versorgungspraxis ist deshalb auch die Frage nach der längerfristigen Adaption der Kinder/Jugendlichen zu integrieren. 
540 |a Springer-Verlag Berlin Heidelberg, 2014 
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