Luftrettung rund um die Uhr - Welchen Einfluss hat das Wetter?

Eine Untersuchung im Rahmen des Forschungsprojekts PrimAIR

Verfasser / Beitragende:
[M. Klier, E.R. Wanka-Pail, C. Gehring, S. Prueckner]
Ort, Verlag, Jahr:
2015
Enthalten in:
Notfall + Rettungsmedizin, 18/2(2015-03-01), 130-138
Format:
Artikel (online)
ID: 605468184
LEADER caa a22 4500
001 605468184
003 CHVBK
005 20210128100315.0
007 cr unu---uuuuu
008 210128e20150301xx s 000 0 ger
024 7 0 |a 10.1007/s10049-015-1987-3  |2 doi 
035 |a (NATIONALLICENCE)springer-10.1007/s10049-015-1987-3 
245 0 0 |a Luftrettung rund um die Uhr - Welchen Einfluss hat das Wetter?  |h [Elektronische Daten]  |b Eine Untersuchung im Rahmen des Forschungsprojekts PrimAIR  |c [M. Klier, E.R. Wanka-Pail, C. Gehring, S. Prueckner] 
246 1 |a What influence does weather have on 24/7 air rescue?  |b Analyses within the joint research project PrimAIR 
520 3 |a Zusammenfassung: Hintergrund: Im Rahmen des Forschungsprojekts PrimAIR werden Lösungsansätze für eine alleinige primäre Luftrettung in großflächigen, dünn besiedelten Gebieten ausgearbeitet. Unter den bestehenden technischen und rechtlichen Voraussetzungen für Luftrettungseinsätze setzen verschiedene Wetterphänomene den Einsatzmöglichkeiten der Luftrettung Grenzen. Als relevante Wetterphänomene werden Windgeschwindigkeit, Gewitter, gefrierender Regen sowie die Sichtweite bzw. Wolkenuntergrenze untersucht. Material und Methoden: Die Analysen umfassen ca. 370.000 Messwerte von 14 Wetterstationen im Untersuchungsraum Mecklenburg-Vorpommern aus den Jahren 2010 bis 2012. Grundlage waren die gesetzlichen Mindestbedingungen und Grenzwerte für Luftrettungseinsätze. Neben der regionalen Verteilung wird auch die tageszeitliche und saisonale Verteilung berücksichtigt. Ergebnisse: Die Auswertungen zeigen, dass Wind im Untersuchungsraum kaum einen Einfluss auf den Einsatz der Luftrettung hat. Gewitter und gefrierender Regen stellen hingegen relevante wenngleich selten auftretende Probleme dar. Vergleichsweise häufig werden die Sichtflugbedingungen nicht erfüllt. Der Anteil der Notfälle mit ausreichenden Wetterbedingungen liegt im Untersuchungsraum insgesamt bei 94,4 %. Diskussion: Meteorologische Einflüsse auf die Luftrettung sind vorhanden und setzen einer luftgestützten Notfallversorgung weiterhin Grenzen. Durch technische Weiterentwicklungen kann der Einfluss wetterbedingter Dispositionshindernisse zukünftig minimiert werden, sodass ein sehr großer Anteil der Notfälle durch Luftrettungsmittel abgedeckt werden kann. Dennoch muss die präklinische Notfallrettung auch in Zukunft über bodengebundene Rückfallebenen verfügen, um wetterbedingte Ausfälle der Luftrettung zu kompensieren. 
540 |a Springer-Verlag Berlin Heidelberg, 2015 
690 7 |a Luftrettung  |2 nationallicence 
690 7 |a Meteorologie  |2 nationallicence 
690 7 |a Flugbedingungen  |2 nationallicence 
690 7 |a Hubschrauber  |2 nationallicence 
690 7 |a PrimAIR  |2 nationallicence 
690 7 |a HEMS  |2 nationallicence 
690 7 |a Meteorology  |2 nationallicence 
690 7 |a Flight conditions  |2 nationallicence 
690 7 |a Helicopter  |2 nationallicence 
700 1 |a Klier  |D M.  |u Institut für Rettungsingenieurwesen und Gefahrenabwehr, Fachhochschule Köln, Betzdorfer Straße 2, 50679, Köln, Deutschland  |4 aut 
700 1 |a Wanka-Pail  |D E.R.  |u Institut für Notfallmedizin und Medizinmanagement, Klinikum der Universität München, München, Deutschland  |4 aut 
700 1 |a Gehring  |D C.  |u Institut für Notfallmedizin und Medizinmanagement, Klinikum der Universität München, München, Deutschland  |4 aut 
700 1 |a Prueckner  |D S.  |u Institut für Notfallmedizin und Medizinmanagement, Klinikum der Universität München, München, Deutschland  |4 aut 
773 0 |t Notfall + Rettungsmedizin  |d Springer Berlin Heidelberg  |g 18/2(2015-03-01), 130-138  |x 1434-6222  |q 18:2<130  |1 2015  |2 18  |o 10049 
856 4 0 |u https://doi.org/10.1007/s10049-015-1987-3  |q text/html  |z Onlinezugriff via DOI 
898 |a BK010053  |b XK010053  |c XK010000 
900 7 |a Metadata rights reserved  |b Springer special CC-BY-NC licence  |2 nationallicence 
908 |D 1  |a research-article  |2 jats 
949 |B NATIONALLICENCE  |F NATIONALLICENCE  |b NL-springer 
950 |B NATIONALLICENCE  |P 856  |E 40  |u https://doi.org/10.1007/s10049-015-1987-3  |q text/html  |z Onlinezugriff via DOI 
950 |B NATIONALLICENCE  |P 700  |E 1-  |a Klier  |D M.  |u Institut für Rettungsingenieurwesen und Gefahrenabwehr, Fachhochschule Köln, Betzdorfer Straße 2, 50679, Köln, Deutschland  |4 aut 
950 |B NATIONALLICENCE  |P 700  |E 1-  |a Wanka-Pail  |D E.R.  |u Institut für Notfallmedizin und Medizinmanagement, Klinikum der Universität München, München, Deutschland  |4 aut 
950 |B NATIONALLICENCE  |P 700  |E 1-  |a Gehring  |D C.  |u Institut für Notfallmedizin und Medizinmanagement, Klinikum der Universität München, München, Deutschland  |4 aut 
950 |B NATIONALLICENCE  |P 700  |E 1-  |a Prueckner  |D S.  |u Institut für Notfallmedizin und Medizinmanagement, Klinikum der Universität München, München, Deutschland  |4 aut 
950 |B NATIONALLICENCE  |P 773  |E 0-  |t Notfall + Rettungsmedizin  |d Springer Berlin Heidelberg  |g 18/2(2015-03-01), 130-138  |x 1434-6222  |q 18:2<130  |1 2015  |2 18  |o 10049