Akute myeloische Leukämie

Verfasser / Beitragende:
[K. Döhner, P. Paschka, H. Döhner]
Ort, Verlag, Jahr:
2015
Format:
Artikel (online)
ID: 60548225X
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246 1 |a Acute myeloid leukemia 
520 3 |a Zusammenfassung: Weiterentwickelte molekulare Techniken haben in den letzten Jahren wesentlich zur Identifizierung und Charakterisierung der molekularen Heterogenität der akuten myeloischen Leukämie (AML) beigetragen. Dabei haben sie wichtige Einblicke in die Pathogenese ermöglicht. Die genetische Diagnostik ist für die Klassifikation, die Prognoseabschätzung und mittlerweile auch für die Wahl der Therapie unverzichtbar. Wesentliche Voraussetzung für einen genotypspezifischen Therapieansatz ist eine rasche, prätherapeutische molekulargenetische Diagnostik, die neben der Bestimmung der rekurrenten AML-assoziierten Genfusionen auch die Mutationsanalyse der Gene NPM1, FLT3 und CEBPA beinhaltet. Ein Teil dieser molekularen Marker kann für das Monitoring der minimalen Resterkrankung verwendet werden und liefert somit zusätzliche klinisch relevante Informationen. Für bestimmte genetisch definierte Subgruppen sind zunehmend molekular zielgerichtete Therapien verfügbar. Sehr solide Daten liegen zur Kombinationstherapie mit All-trans-Retinsäure und Arsentrioxid bei der akuten Promyelozytenleukämie vor; bei Patienten mit Niedrig- und Intermediärrisiko-AML konnte durch die Hinzunahme des Immuntoxins Gemtuzumab-Ozogamicin (GO) sowohl das rezidivfreie als auch das Gesamtüberleben signifikant verbessert werden. Kombinationstherapien mit Tyrosinkinaseinhibitoren werden aktuell bei der AML mit FLT3-Mutation und bei der Core-binding-factor-AML klinisch geprüft. Neue Therapieansätze adressieren Mutationen oder Alterationen in epigenetischen Regulatoren, z.B. mit IDH1/2-Hemmern oder Inhibitoren der Methyltransferase DOT1L. Die vollständige Charakterisierung der genetischen bzw. epigenetischen Mechanismen der AML ist eine wesentliche Voraussetzung für die Entwicklung weiterer zielgenauer Substanzen, mit denen die Therapieergebnisse und somit die Prognose verbessert werden sollen. 
540 |a Springer-Verlag Berlin Heidelberg, 2015 
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690 7 |a Minimale Resterkrankung  |2 nationallicence 
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