Resistenz bei Pilzen

Verfasser / Beitragende:
[M.J.G.T. Vehreschild, O.A. Cornely]
Ort, Verlag, Jahr:
2015
Format:
Artikel (online)
ID: 60548273X
LEADER caa a22 4500
001 60548273X
003 CHVBK
005 20210128100427.0
007 cr unu---uuuuu
008 210128e20151101xx s 000 0 ger
024 7 0 |a 10.1007/s00108-015-3704-1  |2 doi 
035 |a (NATIONALLICENCE)springer-10.1007/s00108-015-3704-1 
245 0 0 |a Resistenz bei Pilzen  |h [Elektronische Daten]  |c [M.J.G.T. Vehreschild, O.A. Cornely] 
246 1 |a Resistant fungi 
520 3 |a Zusammenfassung: Besonders im Bereich der Hämatoonkologie und Intensivmedizin ist mit dem Auftreten von Infektionen durch resistente Pilze zu rechnen. Dabei ist hervorzuheben, dass die Resistenzbildung bei Pilzen weniger dynamisch als bei Bakterien verläuft, aber trotzdem wichtige therapeutische Konsequenzen haben kann. Im vorliegenden Beitrag werden die wichtigsten Resistenzen im Bereich der Spross- und Fadenpilze dargestellt und diskutiert (Candida albicans, Aspergillus fumigatus, die Ordnung Mucorales und Gattung Fusarium). Während bei Sprosspilzen eine Resistenztestung aufgrund vorliegender Blutkulturen meist problemlos durchführbar ist, ist eine entsprechende Testung und Therapieanpassung bei Fadenpilzen nur selten möglich, da der kulturelle Nachweis eher die Ausnahme darstellt und die meisten Therapien empirisch auf Basis eines typischen Computertomographie(CT)-Befunds eingeleitet werden. Das Therapieansprechen wird dann klinisch sowie durch weitere CT-Kontrollen verfolgt. Bei fehlendem Ansprechen oder Auftreten eines pilztypischen Befunds unter einer antimykotischen Prophylaxe ist eine offene oder durch bildgebende Verfahren gesteuerte Biopsie dringend empfohlen, um die Therapie entsprechend dem Erregernachweis und ggf. einer Resistenztestung anpassen zu können. In Einzelfällen, insbesondere bei Vorliegen einer Mucormykose, kann auch eine Resektion des Infektionsherds sinnvoll sein. 
540 |a Springer-Verlag Berlin Heidelberg, 2015 
690 7 |a Antimykotika  |2 nationallicence 
690 7 |a Azolresistenz  |2 nationallicence 
690 7 |a Schimmelpilze  |2 nationallicence 
690 7 |a Hefen  |2 nationallicence 
690 7 |a Seltene Pilzinfektionen  |2 nationallicence 
690 7 |a Antifungal agents  |2 nationallicence 
690 7 |a Azole resistance  |2 nationallicence 
690 7 |a Molds  |2 nationallicence 
690 7 |a Yeasts  |2 nationallicence 
690 7 |a Fungal infections, rare  |2 nationallicence 
700 1 |a Vehreschild  |D M.J.G.T.  |u Klinisches Studienzentrum II für Infektiologie, Klinik I für Innere Medizin, Uniklinik Köln, Kerpener Str. 62, 50924, Köln, Deutschland  |4 aut 
700 1 |a Cornely  |D O.A.  |u Klinisches Studienzentrum II für Infektiologie, Klinik I für Innere Medizin, Uniklinik Köln, Kerpener Str. 62, 50924, Köln, Deutschland  |4 aut 
856 4 0 |u https://doi.org/10.1007/s00108-015-3704-1  |q text/html  |z Onlinezugriff via DOI 
898 |a BK010053  |b XK010053  |c XK010000 
900 7 |a Metadata rights reserved  |b Springer special CC-BY-NC licence  |2 nationallicence 
908 |D 1  |a research-article  |2 jats 
949 |B NATIONALLICENCE  |F NATIONALLICENCE  |b NL-springer 
950 |B NATIONALLICENCE  |P 856  |E 40  |u https://doi.org/10.1007/s00108-015-3704-1  |q text/html  |z Onlinezugriff via DOI 
950 |B NATIONALLICENCE  |P 700  |E 1-  |a Vehreschild  |D M.J.G.T.  |u Klinisches Studienzentrum II für Infektiologie, Klinik I für Innere Medizin, Uniklinik Köln, Kerpener Str. 62, 50924, Köln, Deutschland  |4 aut 
950 |B NATIONALLICENCE  |P 700  |E 1-  |a Cornely  |D O.A.  |u Klinisches Studienzentrum II für Infektiologie, Klinik I für Innere Medizin, Uniklinik Köln, Kerpener Str. 62, 50924, Köln, Deutschland  |4 aut