Die Masquelet-Technik zur Behandlung großer dia- und metaphysärer Knochendefekte

Verfasser / Beitragende:
[D. Krappinger, R.A. Lindtner, M. Zegg, A. Dal Pont, B. Huber]
Ort, Verlag, Jahr:
2015
Enthalten in:
Operative Orthopädie und Traumatologie, 27/4(2015-08-01), 357-368
Format:
Artikel (online)
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246 1 |a Masquelet technique for the treatment of large dia- and metaphyseal bone defects 
520 3 |a Zusammenfassung: Operationsziel: Behandlung großer dia- und metaphysärer Knochendefekte (> 3cm) in zwei operativen Eingriffen mit einem zeitlichen Abstand von 4-8Wochen. Indikationen: Dia- und metaphysäre Knochendefekte vorwiegend am Unter- und Oberschenkel. Kontraindikationen: Knochendefekte mit Gelenkbeteiligung, persistierender Knocheninfekt oder Osteomyelitis, insuffiziente Weichteildeckung im Bereich des Knochendefekts, Osteoporose. Operationstechnik: Ersteingriff: Ausgiebiges Knochendébridement und Weichteildeckung, Einbringen eines Zementspacers in den Knochendefekt zur Induktion einer synovialen Fremdkörpermembran, interne oder externe Stabilisierung. Zweiteingriff: Entfernen des Zementspacers und Füllung des von der induzierten Membran umgebenen Knochendefekts mit autologer Spongiosa, ggf. Verfahrenswechsel auf eine interne Fixation. Weiterbehandlung: Schmerzabhängige Teil- bis Vollbelastung nach dem Ersteingriff. Abrollende Mobilisation nach dem Zweiteingriff bis zum Auftreten von radiologischen Zeichen eines Remodellings des Regenerats. In der Regel Belassen des Implantats. Ergebnisse: Insgesamt wurden 6Patienten (4Männer, 2Frauen) im Alter von 15-66Jahren mit Knochendefekten von durchschnittlich 7cm (Spanne 4-10cm) mit der Masquelet-Technik behandelt. Es handelte sich um 2 femorale aseptische Pseudarthrosen und 4 tibiale Pseudarthrosen (je 2 septische und aseptische Pseudarthrosen), dabei in einem Fall um eine periprothetische Pseudarthrose an der Tibia bei schaftgeführter Knieprothese. Die Stabilisierung nach Débridement erfolgte an der Tibia in allen Fällen zunächst mit einem Ringfixateur, am Femur einmal mit einem Marknagel und einmal mit einer winkelstabilen Platte. Der Zweiteingriff wurde zwischen 6 und 9Wochen nach dem Ersteingriff durchgeführt. Dabei wurde in 3 von 4Fällen an der Tibia ein Verfahrenswechsel auf eine interne Fixation durchgeführt. Die Spongiosa wurde entweder vom Beckenkamm oder in RIA-Technik ("Reamer-Irrigator-Aspirator") entnommen. Bei der Patientin mit dem periprothetischen Knochendefekt kam es nach 5Monaten zu einem Plattenbruch und konsekutiver Unterschenkelamputation. In einem Fall wurde aufgrund einer Pseudarthrose an der Andockstelle eine lokale Spongiosaplastik durchgeführt. Alle Patienten waren nach 6Monaten schmerzfrei und vollbelastend mobil. Der Ilizarov-Fixateur konnte bei einem 15-jährigen Patienten 5Monate nach dem Zweiteingriff entfernt werden. Die restlichen Implantate wurden belassen. 
540 |a Springer-Verlag Berlin Heidelberg, 2015 
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