Osteosynthese von Weber-B-Sprunggelenkfrakturen mit der Drittelrohrplatte und Syndesmosenrekonstruktion

Verfasser / Beitragende:
[C. Spering, V. Lesche, K. Dresing]
Ort, Verlag, Jahr:
2015
Enthalten in:
Operative Orthopädie und Traumatologie, 27/4(2015-08-01), 317-333
Format:
Artikel (online)
ID: 605486867
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246 1 |a Osteosynthesis of Weber B ankle fractures using the one-third tubular plate and refixation of the syndesmosis 
520 3 |a Zusammenfassung: Operationsziel: Wiederherstellung der Funktion und Anatomie des oberen Sprunggelenks (OSG). Übungsstabiles und möglichst wenig invasives Osteosyntheseverfahren zur raschen Erlangung der Belastungsstabilität. Indikation: Supinations- und Pronationsluxationsfrakturen des OSG mit oder ohne Zerreißung der Syndesmose, erstgradig offene, dislozierte und instabile Frakturen Typ WeberB. Kontraindikationen: Schwere periphere arterielle Perfusionsstörung, ≥zweitgradig offene Frakturen mit schwerem Weichteilschaden, Frakturen im Wachstumsalter mit offenen Wachstumsfugen. Operationstechnik: Etwa 8cm lange Inzision am dorsalen Rand der Fibula entlang, nach ventral angulierend im Bereich des Malleolus lateralis in ipsilateral leicht erhöhter Rückenlage und leicht gebeugtem ipsilateralen Kniegelenk, für einen posterior-lateralen Zugang zur Fraktur. Offene Reposition und Sicherung des Repositionsergebnisses mittels interfragmentärer Zugschraube und anatomisch angepasster Drittelrohrplatte. Naht der Syndesmose und Transfixation mit trikortikaler Stellschraube. Weiterbehandlung: Bodenkontaktbelastung im Ankle-Splint für 6Wochen. Entfernung der Stellschraube nach 6Wochen. Anschließend schmerzadaptierte Vollbelastung und Metallentfernung nach 1,5Jahren. Ergebnisse: Im eigenen Patientenkollektiv werden Frakturen der distalen Fibula Typ WeberB in 90 % der Fälle mittels offener Reposition und Drittelrohrplatte operativ versorgt. In 70 % der Fälle wird die Syndesmose zusätzlich genäht. Eine zusätzliche Sicherung mittels Transfixation durch eine Stellschraube erfolgt in 40 % der Fälle. Im Vergleich zur konservativen Therapie ist eine signifikant niedrigere (p<0,01) Anzahl an Patienten mit persistierender Instabilität zu beobachten. Insgesamt zeigt sich eine geringe Komplikations- (3,7 % Revisionen) und Pseudarthrosenrate (0,9 %). Die Ergebnisse zeigen, dass die präoperative Bildgebung und die klinische Untersuchung limitiert sind und sie eine Ruptur der Syndesmose zwar detektieren, dessen Instabilität jedoch nicht darstellen können. 
540 |a Springer-Verlag Berlin Heidelberg, 2015 
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