Chronische metabolische Azidose bei Neoblasepatienten

Umfrage zu Diagnose und Therapie

Verfasser / Beitragende:
[A. van Ophoven]
Ort, Verlag, Jahr:
2015
Format:
Artikel (online)
ID: 605531315
LEADER caa a22 4500
001 605531315
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007 cr unu---uuuuu
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024 7 0 |a 10.1007/s00120-014-3590-5  |2 doi 
035 |a (NATIONALLICENCE)springer-10.1007/s00120-014-3590-5 
100 1 |a van Ophoven  |D A.  |u Schwerpunkt für Neuro-Urologie, Marien-Hospital Herne, Klinikum der Ruhr-Universität Bochum, Widumerstraße 8, 44627, Herne, Deutschland  |4 aut 
245 1 0 |a Chronische metabolische Azidose bei Neoblasepatienten  |h [Elektronische Daten]  |b Umfrage zu Diagnose und Therapie  |c [A. van Ophoven] 
246 0 |a Management of chronic metabolic acidosis in neobladder patients  |b Survey among urologists regarding diagnosis and therapy 
520 3 |a Zusammenfassung: Hintergrund: Die Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Urologie empfiehlt, bei Patienten mit Neoblase alle 3Monate eine kapilläre Blutgasanalyse durchzuführen und im Falle einer chronischen metabolischen Azidose (CMA) mit oralem Bicarbonat zu therapieren. Allerdings ist nicht bekannt, wie diese Empfehlungen in der Praxis umgesetzt werden. Ziel der Arbeit: Durch eine Befragung sollte untersucht werden, wie die CMA bei Neoblasepatienten von deutschen Urologen diagnostiziert, bewertet und therapiert wird. Material und Methoden: Ein Fragebogen zur Diagnose, Bewertung und Therapie der CMA wurde im August 2013 an 5539 Urologen in Deutschland versandt. Sämtliche 350 (6,3 %) zurückgesandten Fragebögen konnten analysiert werden. Ergebnisse: Zur Diagnose der CMA wird von fast allen Ärzten (98 %), die den Fragebogen zurückgesandt haben, eine Blutgasanalyse (BGA) durchgeführt. In der Regel erfolgt die BGA aufgrund von unspezifischen Symptomen wie allgemeinen Beschwerden und Abgeschlagenheit. Darüber hinaus überprüft rund die Hälfte dieser Ärzte Neoblasepatienten auch unabhängig von Symptomen regelmäßig auf eine CMA. Die Inzidenz einer CMA direkt nach operativer Anlage der Neoblase wurde auf zwei Drittel aller Patienten geschätzt. Der Anteil der Patienten, die dauerhaft aufgrund einer CMA behandelt werden müssen, wurde auf 17 % geschätzt. Zur Therapie bevorzugen 99 % der Umfrageteilnehmer orales Bicarbonat mit einer Dosis von 1000-3000mg/Tag, meist in Form von magensaftresistenten Präparaten. Diskussion: Die CMA spielt als Komorbidität nach Anlage einer Neoblase eine große Rolle. Zudem besteht unter den Teilnehmer der Umfrage großes Interesse an Fortbildungen speziell zur CMA bei Neoblase. 
540 |a Springer-Verlag Berlin Heidelberg, 2015 
690 7 |a Blutgasanalyse, kapilläre  |2 nationallicence 
690 7 |a Bicarbonat  |2 nationallicence 
690 7 |a Abgeschlagenheit  |2 nationallicence 
690 7 |a Säure-Base-Ungleichgewicht  |2 nationallicence 
690 7 |a Säureexkretionskapazität  |2 nationallicence 
690 7 |a Blood gas analysis, capillary  |2 nationallicence 
690 7 |a Bicarbonates  |2 nationallicence 
690 7 |a Fatigue  |2 nationallicence 
690 7 |a Acid-base imbalance  |2 nationallicence 
690 7 |a Acid excretion capacity  |2 nationallicence 
856 4 0 |u https://doi.org/10.1007/s00120-014-3590-5  |q text/html  |z Onlinezugriff via DOI 
898 |a BK010053  |b XK010053  |c XK010000 
900 7 |a Metadata rights reserved  |b Springer special CC-BY-NC licence  |2 nationallicence 
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950 |B NATIONALLICENCE  |P 856  |E 40  |u https://doi.org/10.1007/s00120-014-3590-5  |q text/html  |z Onlinezugriff via DOI 
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