S2k-Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Urologie

Management und Durchführung des intermittierenden Katheterismus bei neurogenen Blasenfunktionsstörungen

Verfasser / Beitragende:
[I. Kurze, V. Geng, R. Böthig]
Ort, Verlag, Jahr:
2015
Format:
Artikel (online)
ID: 605532079
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246 1 |a S2k guidelines of the German Society of Urology  |b Management and implementation of intermittent catheterization in neurogenic bladder dysfunction 
520 3 |a Zusammenfassung: Hintergrund: Seit dem 26.05.2014 ist unter der AWMF-Registernummer 043/048 (http://www.awmf.org) eine neue S2k-Leitlinie zum Management und zur Durchführung des intermittierenden Katheterismus (IK) bei neurogenen Blasenfunktionsstörungen (NBFS) veröffentlicht. Eine Umfrage (Fragebogen) in Kliniken und Einrichtungen zur Behandlung Querschnittgelähmter im August 2010 zeigte eine enorme Heterogenität im Vorgehen beim intermittierenden Katheterismus. Es bestand daher die Notwendigkeit, die Durchführung des IK zu standardisieren. Methode: Die nun vorliegende Leitlinie wurde im Rahmen eines strukturierten Konsensusverfahrens (mehrere Konsensuskonferenzen, nominaler Gruppenprozess) von Mitgliedern des Arbeitskreises Neuro-Urologie und des Arbeitskreises Pflege der Deutschsprachigen medizinischen Gesellschaft für Paraplegie (DMGP), einer Sektion der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie DGOU, erarbeitet und als S2k-Leitlinie von der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) veröffentlicht. Die Entwicklergruppe der Leitlinie bestand aus Vertretern folgender Berufsgruppen: Neuro-Urologie, Chirurgie, Gesundheits- und Krankenpflege, Pflegewissenschaften, Urotherapie und Hygiene. Ergebnisse: Die Leitlinie wurde einem Reviewverfahren unterzogen. Vertreter des Arbeitskreises "Urologische Funktionsdiagnostik und Urologie der Frau" der Deutschen Gesellschaft für Urologie, der Deutschen Kontinenz Gesellschaft e.V., der Arbeitsgruppe Inkontinenz der Deutschen Gesellschaft für Pflegewissenschaft, der Deutschen Gesellschaft für Kinderchirurgie, der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie und der AG Urogynäkologie der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe waren aktiv am Reviewverfahren beteiligt. Vertretern weiterer Fachgesellschaften (Deutsche Gesellschaft für Neurologie, Deutsche Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften und Bündnis für Altenpflege) wurde die Leitlinie vor ihrer Veröffentlichung zur Kenntnis gebracht. Schlussfolgerung: Das Ziel der Leitlinie besteht im Wesentlichen darin, das Management und die Durchführung des IK bei NBFS umfassend nach aktuellem Kenntnisstand darzustellen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in praktischen Handlungsanweisungen zur Durchführung des IK. Dadurch soll das Vorgehen beim IK standardisiert und den Durchführenden (Pflegekräfte, Angehörige, Patienten) eine konkrete Hilfestellung geboten werden. Die Umsetzung der Leitlinie soll zu einer Reduktion der Risiken und Komplikationen bei der meist lebenslangen Durchführung des IK führen. 
540 |a Springer-Verlag Berlin Heidelberg, 2015 
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690 7 |a Blasenentleerung  |2 nationallicence 
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