Urologische Nachsorge und Entwicklung von Malignomen nach Nierentransplantation

Verfasser / Beitragende:
[M. Giessing]
Ort, Verlag, Jahr:
2015
Format:
Artikel (online)
ID: 605532311
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100 1 |a Giessing  |D M.  |u Universitätsklinik für Urologie, Heinrich Heine-Universitätsklinikum Düsseldorf, Moorenstraße 5, 40225, Düsseldorf, Deutschland  |4 aut 
245 1 0 |a Urologische Nachsorge und Entwicklung von Malignomen nach Nierentransplantation  |h [Elektronische Daten]  |c [M. Giessing] 
246 0 |a Urological follow-up and development of cancer after renal transplantation 
520 3 |a Zusammenfassung: Hintergrund: Die Anzahl an Patienten mit einem funktionierenden Nierentransplantat steigt, ebenso steigt die Transplantat- und Empfängerüberlebensdauer. Die Sicherstellung der Urinableitung nach Nierentransplantation (NTX) sowie das Erkennen und die Behandlung urologischer benigner und maligner Erkrankungen gewinnt zunehmend an Bedeutung. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass urologische Neoplasien zu den häufigsten malignen Erkrankungen nach NTX zählen, ist eine intensive urologische Nachsorge Bestandteil der regelmäßigen Kontrolluntersuchungen nach NTX. Empfehlungen: Die Nachsorge nach NTX muss die Sicherstellung des Harnabflusses zum Ziel haben und Harnleiterstrikturen, relevanten Reflux sowie eine Blasenentleerungsstörung [z.B. neurogene Ursache, benigne Prostatahyperplasie (BPH) etc.] ausschließen oder einer Therapie zuzuführen. Harnwegsinfekte (HWI) können bei Transplantatempfängern lebensbedrohlich sein und müssen erregergerecht konsequent langfristig behandelt werden. Eine Prophylaxe ist bei symptomatischen rezidivierenden HWI ebenso sinnvoll wie eine sich unmittelbar an die Transplantation anschließende Langzeit-HWI-Prophylaxe über mindestens 6Monate. Asymptomatische Bakteriurien sind nicht zwingend behandlungsbedürftig. Urologische Malignome wie das Nierenzellkarzinom der Eigennieren, das Urothel- und Peniskarzinom treten vermehrt nach NTX auf, Hodentumoren und Prostatakarzinome haben keine erhöhte Inzidenz. Die operativen bzw. medikamentösen Behandlungsoptionen urologischer Karzinome unterscheiden sich nicht von der Normalpopulation. Ob und wie die Immunsuppression umgestellt oder adaptiert werden muss entscheidet sich auf Grundlage der individuellen Empfängersituation. 
540 |a Springer-Verlag Berlin Heidelberg, 2015 
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690 7 |a Harnwegsinfekt  |2 nationallicence 
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