Sexualität nach radikaler Prostatektomie

Erhebung der erektilen Funktion und Beratung von Patienten bezüglich ihres Sexuallebens

Verfasser / Beitragende:
[M.L. Schmidtke, A. Dinkel, J.E. Gschwend, K. Herkommer]
Ort, Verlag, Jahr:
2015
Format:
Artikel (online)
ID: 605533229
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245 0 0 |a Sexualität nach radikaler Prostatektomie  |h [Elektronische Daten]  |b Erhebung der erektilen Funktion und Beratung von Patienten bezüglich ihres Sexuallebens  |c [M.L. Schmidtke, A. Dinkel, J.E. Gschwend, K. Herkommer] 
246 1 |a Sexuality after radical prostatectomy  |b Evaluation of erectile function and patient counseling regarding their sex life 
520 3 |a Zusammenfassung: Hintergrund: Die Erfassung der erektilen Funktion (EF) mittels "International Index of Erectile Function" (IIEF) lässt eine Beratung aller Patienten vor und nach radikaler Prostatektomie (RPX) nur eingeschränkt zu. Ziel war zu evaluieren, ob der "Erection Hardness Score" (EHS) eine Ergänzung für die Erhebung der EF ist und was sich Patienten in der Beratung bezüglich ihres Sexuallebens wünschen. Material und Methoden: Bei 307Patienten wurden 3-60Monate nach RPX mittels IIEF-EF und EHS deren Erektion und sexuelle Aktivität/Geschlechtsverkehr (GV) sowie die Zufriedenheit mit dem Sexualleben unabhängig von der EF (10-Punkte-Likert-Skala) mittels Fragebogen erhoben. Zusätzlich wurde erfragt, welche Praktiken unabhängig von der penetrationsfähigen Erektion entwickelt wurden und welche Wünsche zur Beratung zum Sexualleben bestehen. Ergebnisse: Von 272Patienten (Durchschnittsalter 68,1Jahre) wurden 82,0 % beidseits nerverhaltend operiert, 30,5 % (n = 83) hatten GV und 41,9 % (n = 114) waren sexuell aktiv. Die EHS1, 2 bzw. 4 deckten sich mit den passenden IIEF-EF-Scores (1-21 bzw. ≥ 26). 55,9 % der Patienten mit EHS3 hatten einen zu niedrigen IIEF-EF. Unter denen, die GV hatten waren 65,8 % mit dem Sexualleben zufrieden, unter denen, die keinen GV hatten, aber sexuell aktiv waren, waren 53,2 % zufrieden. Als alternative Praktiken wurden v.a. manuelle/orale Stimulation, Schmusen und Verwendung von Vibratoren angegeben. Die Patienten wünschten sich eine individuelle und realistische Beratung. Schlussfolgerung: Der EHS bietet im Vergleich zum IIEF den Vorteil, die EF unabhängig von GV und Partner zu erfassen. Im Rahmen der Beratung soll dem Patienten Hilfestellung gegeben werden, ein zufriedenstellendes Sexualleben - u.U. auch ohne Erektion - zu erlangen. 
540 |a Springer-Verlag Berlin Heidelberg, 2015 
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