Nicht muskelinvasives Urothelkarzinom der Harnblase

Verträglichkeit der postoperativen EMDA-unterstützten Mitomycin-Instillationsbehandlung

Verfasser / Beitragende:
[C. Rehme, C. Niedworok, H. Rübben, F. vom Dorp]
Ort, Verlag, Jahr:
2015
Format:
Artikel (online)
ID: 605533393
LEADER caa a22 4500
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024 7 0 |a 10.1007/s00120-014-3649-3  |2 doi 
035 |a (NATIONALLICENCE)springer-10.1007/s00120-014-3649-3 
245 0 0 |a Nicht muskelinvasives Urothelkarzinom der Harnblase  |h [Elektronische Daten]  |b Verträglichkeit der postoperativen EMDA-unterstützten Mitomycin-Instillationsbehandlung  |c [C. Rehme, C. Niedworok, H. Rübben, F. vom Dorp] 
246 1 |a Non-muscle invasive bladder cancer  |b Safety of postoperative EMDA-assisted instillation of mitomycin 
520 3 |a Zusammenfassung: Hintergrund: Die postoperative Mitomycin-Instillation nach TUR-B (transurethrale Resektion der Harnblase) ist ein akzeptiertes Verfahren zur Reduktion eines Tumorrezidivs, welches in den Leitlinien Berücksichtigung findet. Kürzlich konnte gezeigt werden, dass eine präoperativ durchgeführte intravesikale elektromotive Medikamentenapplikation (EMDA) mit Mitomycin signifikant die Häufigkeit der Tumorrezidive bei oberflächlichen Blasenkarzinomen senkt. Ziel dieser Arbeit war es, erstmals die Pharmakokinetik und Patientensicherheit nach postoperativer EMDA-unterstützter Mitomycin-C-Instillation zu beschreiben. Methode: Die Studienteilnehmer erhielten eine transurethrale Resektion aller sichtbarer Blasentumoren. Postoperativ wurde bei allen Patienten eine intravesikale EMDA-unterstütze Mitomycin-Instillation über einen Zeitraum von 30min durchgeführt. Zur Bestimmung der Mitomycin-Serumkonzentrationen erfolgte zu den Zeitpunkten 0, 15, 30, 60 und 120min post instillationem ein Blutentnahme. Ergebnis: Die gemessene Serumkonzentration von MitomycinC lag bei 24Patienten unter der Nachweisgrenze von 50ng/ml. Nur bei einem Patienten wurde 15 (155ng/ml) bzw. 30 (65ng/ml) min nach Beginn der EMDA eine erhöhte Mitomycin-Serumkonzentrationen gemessen. 9Patienten berichteten während der EMDA über ein Kribbeln in der Blase. Ein Patient gab einen leichten suprapubischen Druck an. Im Bereich einer Hautelektrode kam es bei einem Patienten zu einer erstgradigen Verbrennung. Schlussfolgerung: Die postoperative EMDA-unterstützte Mitomycin-C-Instillation ist sicher durchzuführen. Es wurden keine toxischen Serumkonzentrationen erreicht. Dies ermöglicht die Fortführung weiterer Studien, in denen die Effektivität der postoperativen EMDA-unterstützen Mitomycin-C-Instillation gegenüber der alleinigen oder präoperativen EMDA-unterstützen Mitomycin-C-Instillation evaluiert wird. 
540 |a Springer-Verlag Berlin Heidelberg, 2014 
690 7 |a Blasenresektion, transurethrale  |2 nationallicence 
690 7 |a Patientensicherheit  |2 nationallicence 
690 7 |a Pharmakokinetik  |2 nationallicence 
690 7 |a Tumorrezidiv  |2 nationallicence 
690 7 |a Blasensymptomatik  |2 nationallicence 
690 7 |a Patient safety  |2 nationallicence 
690 7 |a Pharmacokinetics  |2 nationallicence 
690 7 |a Bladder resection, transurethral  |2 nationallicence 
690 7 |a Neoplasm recurrence, local  |2 nationallicence 
690 7 |a Bladder symptoms  |2 nationallicence 
700 1 |a Rehme  |D C.  |u Urologische Universitätsklinik Essen, Hufelandstraße 55, 45122, Essen, Deutschland  |4 aut 
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900 7 |a Metadata rights reserved  |b Springer special CC-BY-NC licence  |2 nationallicence 
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